Auf Platz eins der Streaming-Charts

„Hustle“ bei Netflix: Wie gut ist der neue Film mit Adam Sandler?

Adam Sandler (r.) als NBA-Scout mit Juancho Hernangómez als Baskettball-Talent Bo Cruz. Szene aus dem Film „Hustle“.

Adam Sandler (r.) als NBA-Scout mit Juancho Hernangómez als Baskettball-Talent Bo Cruz. Szene aus dem Film „Hustle“.

Es gibt wohl nur wenige Hollywoodstars, an denen sich die Geister so scheiden wie an Adam Sandler. Seit 30 Jahren begeistert der 56-Jährige seine Fans mit Komödien wie „Leg dich nicht mit Zohan an“, „50 erste Dates“ und „Meine erfundene Frau“ – und sahnt dafür immer wieder zahlreiche Publikumspreise ab (unter anderem neun People‘s Choice Awards, vier Kid‘s Choice Awards).

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Auf der anderen Seite gibt es wohl kaum jemanden, der öfter für den Negativpreis der „Goldenen Himbeere“ nominiert – und ausgezeichnet – wurde. Allein 39-mal stand Sandler für die „Goldene Himbeere“ auf der Nominierungsliste, in manchen Jahren sogar gleich mehrfach – und insgesamt neunmal durfte er die „Trophäe“ sein Eigen nennen.

Nun hat Sandler einen neuen Film am Start, der sich seit Tagen an der Spitze der Netflix-Charts hält. Doch wie gut ist „Hustle“?

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Wer Adam Sandler für seine Komödien schätzt, der muss sich auch bei diesem Film nicht sonderlich umgewöhnen. Zwar spielt der zweistündige Film in der Sportszene, genau genommen im Basketballprofi-Milieu, bierernst ist er trotzdem nicht. Sandler, der den Film gemeinsam mit Basketball-Legende LeBron James produziert, spielt NBA-Scout Stanley Sugerman, der auf der Suche nach einem ganz großen Talent ist. Sein Chef hat ihm nämlich versprochen: Wenn er den nächsten großen Sportstar entdeckt, darf Sugerman selbst als Coach arbeiten.

Doch die Talentsuche quer über den Kontinent gestaltet sich nicht gerade leicht – bis Sugerman tatsächlich in Spanien auf der Straße einen Ausnahmesportler entdeckt. Der hat allerdings so seine Ecken und Kanten und auch sein ehemaliger Arbeitgeber legt dem NBA-Experten Steine in den Weg.

Die Charaktere triefen nur so vor Klischees

Die Rolle des sympathischen, manchmal auch etwas fehl am Platz wirkenden Sugerman ist Sandler wie auf den Leib geschrieben. Wer Sandler mag, bekommt hier das altbewährte Paket. Doch genau das ist auch die Schwäche des Films: Die Charaktere triefen nur so vor Klischees. Natürlich kommt der angehende Superstar (Juancho Hernangómez) aus ärmlicheren Verhältnissen, natürlich hat er irgendwas Düsteres in seiner Vergangenheit und selbstverständlich muss Scout Sugerman aus eigener Tasche und mit vollem Risiko für sein Talent kämpfen.

Man braucht nicht viel Fantasie, um sich schon nach den ersten Sequenzen auszumalen, wie sich der Plot entwickelt – und wie es am Ende ausgeht. Wer faszinierende Wendungen erwartet, ist bei diesem Film falsch. „Hustle“ ist unterhaltsam – nicht mehr, aber auch nicht weniger.

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„Hustle“ bei Netflix streambar, 1 Std. 58 Min, mit Adam Sandler, Juancho Hernangómez, Ben Foster.

RND

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