Rach sieht TV-Karriere nicht am Ende

Kommt gut klar mit dem erneuten Aus für seiner RTL-Sendung: Christian Rach.

Kommt gut klar mit dem erneuten Aus für seiner RTL-Sendung: Christian Rach.

Berlin. TV-Koch Christian Rach (60) kann die Absetzung seiner langjährigen RTL-Show "Rach, der Restauranttester" gut verkraften. "Ich sitze jetzt nicht tränenerfüllt am Schreibtisch", sagte Rach der "Bild"-Zeitung vom Donnerstag.

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Gemeinsam mit dem Sender sei vor einigen Wochen zu dem Schluss gekommen, dass die Geschichten „auserzählt“ seien, erklärte er. „Da muss man auch mal einen Punkt setzen können.“

Nächste Koch-Show wird eingestellt

Zuvor hatte der Branchendienst dwdl.de unter Berufung auf RTL vom Aus der Sendung berichtet. "Rach, der Restauranttester" war 2013 nach acht Jahren aufgrund schwacher Quoten schon einmal abgesetzt worden, auch die Neuauflage im Frühling dieses Jahres zündete nicht.

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Rach, der zwischenzeitlich beim ZDF war und dort die Sendungen „Rach tischt auf“ und „Rach und die Restaurantgründer“ moderierte, zeigte sich trotzdem von der Idee des Formats überzeugt: „Mit unserer Sendung konnten wir in den vergangenen Jahren vieles in der Gastronomie bewirken und genügend Sensibilität für das Thema erzeugen.“

Rach ist nicht der einzige Koch, der beim Fernsehen den Löffel abgibt: Im Juni hatte Steffen Henssler (44), Rachs ehemaliger TV-Partner, angekündigt, seine Vox-Kochshow „Grill den Henssler“ ebenfalls aufgeben zu wollen. Von September an wird er stattdessen beim Sender ProSieben die Samstagabendshow „Schlag den Henssler“ moderieren, die in den vergangenen Jahren unter den Namen „Schlag den Raab“ und „Schlag den Star“ ausgestrahlt wurde.

Auch Rach glaubt offenbar, dass die große Zeit der Kochshows vorbei ist. „Sendungen wie ‚Rach – der Restauranttester‘ und ‚Die Restaurantschule‘ haben ihre Zeit bereits hinter sich. Wenn man heute so eine Show machen möchte, muss das vom Konzept her komplett anders aufgezogen werden“, sagte er im Interview.

Seine eigenen Karriere beim TV sieht Rach dagegen noch nicht vorbei ist. „Ich habe mir kein zeitliches Limit gesetzt“, sagt Rach. Er lässt dabei aber offen, ob er dies auch für Auftritte vor der Kamera gilt.

Von dpa/RND/zys

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