13.000 Menschen ohne Trinkwasser

Im brandenburgischen Elsterwerda sind Tausende ohne Trinkwasser.

Im brandenburgischen Elsterwerda sind Tausende ohne Trinkwasser.

Elsterwerda. Ausgerechnet bei der sommerlichen Hitze sind rund 13.000 Südbrandenburger wegen eines Rohrbruchs von der Trinkwasserversorgung abgeschnitten worden. Betroffen ist seit dem späten Dienstagabend sind die Kleinstadt Elsterwerda im Landkreis Elbe-Elster sowie umliegende Dörfer und Gemeindeteile, wie der Wasser- und Abwasserverband Elsterwerda am Mittwoch mitteilte. Derzeit werde der Schaden repariert. Man hoffe, dass er noch am Mittwoch behoben wird.

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In Elsterwerda richtete die Feuerwehr zentrale Notwassser-Abnahmestellen ein, wo sich die Bewohner mit Brauchwasser versorgen könnten, wie es weiter vom Verband hieß. Zu öffentlichen Einrichtungen wie zum Beispiel Pflegeheime seien zudem Trinkwasservorräte gebracht worden.

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Auch das Krankenhaus in der Kleinstadt war betroffen. Der Betrieb sowie die Intensivstation seien trotzdem voll funktionsfähig, sagte der Ärztliche Direktor des Elbe-Elster Klinikums, Roland Reinehr. Der Wasserverband habe mehrere Trinkwasser-Container auf das Klinikgelände gebracht. Die Klinikmitarbeiter nutzen es laut Reinehr aber nur als Brauchwasser, etwa zum Putzen und Spülen. Die Patienten und die Mitarbeiter bekämen ihr Trinkwasser aus Flaschen. Derzeit seien 100 Patienten am Klinikstandort Elsterwerda stationär untergebracht, dazu kommt der Betrieb in der Ambulanz.

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Klinik arbeitet im Notbetrieb

Das Klinikum fuhr trotz der vollen Funktionsfähigkeit die Arbeit auf eine Art Notbetrieb herunter, indem alle planbaren Eingriffe wie Operationen oder Untersuchungen wie zum Beispiel Magenspiegelungen auf den Folgetag verschoben wurden, wie es weiter hieß. Die Klinik geht davon aus, dass am Donnerstag wieder normal gearbeitet werden kann.

Warum es zu dem Rohrbruch außerhalb von Elsterwerda kam, ist laut Wasserverband noch nicht geklärt. An einer Hauptleitung sei ein drei Meter langer Riss entdeckt worden; das Rohr liege unter der Erde. Es sei Schotter abgetragen worden, um an die Bruchstelle zu gelangen. Im Umfeld befinde sich eine Baustelle. Ob sie etwas mit dem Rohrbruch zu tun hat, sei noch unklar.

Am späten Dienstagabend hatte der Wasserverband nach eigener Darstellung bemerkt, dass es einen Druckabfall in den Leitungen gab. In der Nacht machten dann Mitarbeiter die Schadstelle ausfindig. Das kaputte Rohr liegt im Ortsteil Würdenhain der Gemeinde Röderland nahe Elsterwerda.

Von RND/dpa

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