Après-Ski-Clubs in Schweden schließen nach massiver Kritik

Die Kungsgatan-Straße, eine zentral gelegene Hauptstraße im Zentrum von Stockholm, ist am Samstagabend fast menschenleer. Das galt allerdings bislang nicht für die Après-Ski-Clubs.

Die Kungsgatan-Straße, eine zentral gelegene Hauptstraße im Zentrum von Stockholm, ist am Samstagabend fast menschenleer. Das galt allerdings bislang nicht für die Après-Ski-Clubs.

Stockholm. Die massive Kritik an ausschweifenden Après-Ski-Partys in Schweden zeigt Wirkung. Mehrere Restaurants und Clubs in den Skigebieten haben am Wochenende ihren Betrieb eingestellt.

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Auf der Webseite der Nachtclubs Bygget und After Skin in Åre hieß es am Samstag: "Da der Schwerpunkt im Kampf gegen Infektionen nun darauf liegt, dass sich Menschen nicht in Innenräumen versammeln, sehen wir keine andere Maßnahme als diese. Das ist die härteste Zeit, die wir und unsere Branche je erlebt haben." Auch in Sälen und Idre hätten die Nachtclubs zugemacht, berichtete das schwedische Fernsehen SVT am Samstagabend.

Am vergangenen Wochenende hatten Hunderte Skitouristen in den Clubs gefeiert und damit den Empfehlungen, anderen nicht zu nahe zu kommen, getrotzt. Die Veranstalter versicherten, dass man sich an die Vorgaben halte und dass nicht mehr als 499 Personen eingelassen wurden. Ärzte und Politiker hatten gefordert, dem Treiben ein Ende zu setzen.

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Auf der anderen Seite der Grenze, in Norwegen, sind alle Skigebiete geschlossen. In Schweden wird lediglich empfohlen, Abstand von anderen Menschen zu halten.

RND/dpa

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