Bahnverkehr nach Bombenentschärfung wieder freigegeben

Die Entschärfung hatte von 14.40 Uhr bis 16.10 gedauert (Symbolbild).

Die Entschärfung hatte von 14.40 Uhr bis 16.10 gedauert (Symbolbild).

Hamburg. Bahnreisende mussten sich am Mittwoch auf größere Verspätungen im Zugverkehr rund um Hamburg einstellen. Wie die Polizei via Twitter bekanntgab, war der Bahnverkehr zwischen Hamburg-Harburg und Lüneburg sowie Bremen gegen 14.40 Uhr eingestellt worden. Auch mehrere Straßen wurden gesperrt. Polizei und Feuerwehr hatten rund 2000 Anwohner in Sicherheit gebracht.

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Grund war eine 500-Pfund-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg, die bei Sondierungsarbeiten des Geländes Gut Moor von Bauarbeitern entdeckt worden, berichtete ein Polizei-Sprecher. Für Personen, die von der Evakuierung betroffen sind, wurde als Notunterkunft eine Turnhalle der Grundschule Rönneburg eingerichtet. Das Rote Kreuz sollte vor Ort Betroffene betreuen.

Um 16.10 Uhr gab die Feuerwehr bekannt, dass die Fliegerbombe erfolgreich entschärft worden sei. Alle Sperrungen würden aufgehoben.

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Die Metronom-Gesellschaft, die Nahverkehrszüge zwischen Uelzen/Lüneburg sowie Bremen und Hamburg bedient, kündigte an, dass der Bahnhof Hamburg-Harburg nicht mehr angefahren werden könne. Züge aus Uelzen sollten in Winsen enden und dort auch wieder für den Rückweg starten. Züge aus Bremen pendelten für die Dauer der Sperrung nur bis Buchholz. Zwischen dem Hauptbahnhof und Harburg sollten nur S-Bahnen fahren. Die Strecken Cuxhaven-Hamburg und Uelzen-Hannover-Göttingen waren nicht betroffen.

"Bitte beachten Sie, dass es noch zu Verspätungen und Ausfällen kommen kann", gab ein Metronom-Sprecher bekannt.

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Von RND/kha

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