Bauschaum in den Mund gesprüht: Höchststrafe für Vater wegen Mordes an seinen Kindern

Der Angeklagte sitzt vor Prozessbeginn im Verhandlungssaal des Landgerichts Dresden.

Der Angeklagte sitzt vor Prozessbeginn im Verhandlungssaal des Landgerichts Dresden.

Dresden. Ein Jahr nach dem gewaltsamen Tod zweier Geschwister in Dresden ist deren Vater am Dienstag zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Die Schwurgerichtskammer des Landgerichts wertete die Tötung der zwei und fünf Jahre alten Kinder als Mord und die Attacke auf deren Mutter als Mordversuch. Die Richter stellten zudem die besondere Schwere der Schuld fest, was eine vorzeitige Haftentlassung nach 15 Jahren nahezu ausschließt.

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Sie sind überzeugt, dass der 56-Jährige die Taten plante, nachdem sich seine Ehefrau von ihm getrennt und die Kinder mitgenommen hatte. Vor Gericht hatte der Franzose die Vorwürfe zugegeben, wollte sich an Einzelheiten aber nicht erinnern können. Die Kinder waren gewürgt und zudem den Bewusstlosen schnell härtender Bauschaum in die Mundhöhlen gesprüht worden. Ihre Mutter hatte knapp überlebt.

RND/dpa

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