Brandstiftung? 17 Verletzte nach Kinderwagen-Feuer in Hausfluren

Möglicherweise Brandstiftung: Gleich drei Kinderwagen brannten in der Nacht in Moabit in zwei Häusern.

Möglicherweise Brandstiftung: Gleich drei Kinderwagen brannten in der Nacht in Moabit in zwei Häusern.

Berlin. Nach dem Brand mehrerer Kinderwagen in der Nacht zum Freitag in Berlin-Moabit vermuten die Ermittler Brandstiftung. Bei dem Feuer an einem Kinderwagen im Hausflur eines Wohnhauses in der Wiclefstraße geht die Polizei davon aus.

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Auch bei zwei Kinderwagen in der Zwinglistraße 900 Meter entfernt, bestehe der Verdacht, dass jemand diese angesteckt habe, teilte ein Feuerwehrsprecher am Freitagmorgen mit. Die beiden Brände löschten insgesamt bis zu 90 Feuerwehrleute. Das Brandkommissariat des Landeskriminalamtes ermittelt.

Bei dem Brand in der Zwinglistraße gegen 1 Uhr früh wurden laut Polizei 14 Menschen verletzt und mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in Krankenhäuser gebracht. Zunächst hatte die Feuerwehr 13 Verletzte gemeldet, darunter vier Kinder. Außerdem ist sie zuvor nur von einem brennenden Kinderwagen ausgegangen.

In dem Mehrfamilienhaus hatte sich dichter Rauch gebildet. „Dass so viele Menschen verletzt wurden liegt auch daran, dass sie versucht haben, durch den Rauch ins Freie zu kommen“, sagt der Feuerwehrsprecher. Bei Bränden außerhalb der Wohnung empfehle die Feuerwehr generell, drinnen zu bleiben und Türen geschlossen zu halten.

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15 Minuten später der zweite Brand

Nur eine Viertelstunde später wurde schon das Feuer in der Wiclefstraße gemeldet. „Durch Ansagen aus einem Funkwagen konnte dort verhindert werden, dass die Menschen aus der Wohnung herausrennen“, sagte der Sprecher der Feuerwehr.

Wie die Polizei mitteilte, kamen in der Wiclefstraße drei Hausbewohner, darunter ein zweijähriges Kind, mit dem Verdacht einer Rauchgasvergiftung in eine Klinik. Das Feuer habe innerhalb weniger Minuten gelöscht werden können.

Von RND/dpa

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