Coronavirus: Behinderter Junge stirbt, nachdem sein Vater in Quarantäne kommt

Menschen in Hongkong tragen Atemmasken.

Menschen in Hongkong tragen Atemmasken.

Huahe. In China ist ein behinderter Teenager allein zu Hause gestorben, weil sein Vater und sein Bruder wegen des Verdachts auf eine Coronavirus-Infektion in Quarantäne saßen. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend, darunter „Beijing Youth Daily“. Laut dem Bericht litt der Junge an Zerebralparese.

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Die Familie stammt aus der Provinz Hubei. Der Junge war laut einem Bericht des „Guardian“ sechs Tage ohne Pflege und Nahrung auf sich allein gestellt. Wegen seiner Erkrankung litt der Teenager an massiven Bewegungsstörungen.

Vater wollte Hilfe verständigen

Der Vater und der elf Jahre alte Bruder hatten Fiebersymptome gezeigt, weswegen sie mit Verdacht auf das in China grassierende Coronavirus in eine Klinik gebracht wurden. Diese durften die beiden zunächst nicht verlassen. Bei dem 49-Jährigen sei später auch das Coronavirus diagnostiziert worden.

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Der 17-Jährige wurde zu Hause allein gelassen. Am Mittwochmorgen wurde er tot in der Wohnung in dem Dorf Huahe aufgefunden. Der Vater soll laut Medienberichten noch während der Quarantäne versucht haben, mittels Nachrichten auf der sozialen Plattform Weibo Hilfe für seinen Sohn zu organisieren.

Behörden wollen Fall untersuchen

Dorfbeamte sollen den Jungen zwar während der sechs Tage hin und wieder gefüttert haben – allerdings handelte es sich laut den Berichten nur um zwei Mahlzeiten. Der Weibo-Account des Vaters sei später gelöscht worden.

Die Behörden in der Provinz Hubei gaben an, den tragischen Todesfall des Jungen zu untersuchen.

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RND/msc

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