Erneut Terrorwarnung bei Ariana-Grande-Konzert

Ariana Grande während des One-Love-Konzerts in Manchester.

Ariana Grande während des One-Love-Konzerts in Manchester.

San José. Kurz vor dem Konzert der US-Sängerin Ariana Grande in Costa Rica war ein junger Mann festgenommen worden, der zuvor Anschlagsdrohungen verbreitet haben soll. Der 22-jährige Kolumbianer sei in der Ortschaft Tibás nahe der Hauptstadt San José gefasst worden, berichtete die Zeitung „La Nación“ unter Berufung auf die Polizei.

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Das Konzert fand anschließend unter verstärkten Sicherheitsvorkehrungen statt. Die 14.000 Fans der US-Sängerin Ariana Grande ließen sich trotz der möglichen Bedrohung nicht vom Feiern abbringen.

Costa Rica war das erste Konzert nach Manchester

Auf der Internetseite des Konzertveranstalters seien Drohungen aufgetaucht, teilte die Polizei mit. „Die Drohung war auf Arabisch und legte nahe, dass es bei dem Konzert zu einer Risikolage, einer Gefahrensituation oder einem Anschlag kommen könnte“, sagte der Leiter der Justizpolizei, Walter Espinoza. Die Drohnachricht sei von Handys abgeschickt worden, die bei dem Verdächtigen gefunden wurden.

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Am 22. Mai hatte ein Selbstmordattentäter bei einem Bombenanschlag nach einem Konzert von Grande im britischen Manchester 22 Menschen getötet. Die Popsängerin unterbrach daraufhin ihre Tour. Costa Rica ist eine der ersten Stationen der Sängerin nach der Unterbrechung.

Es war das erste Konzert der Sängerin in dem zentralamerikanischen Land. „Ich habe euch vermisst“, schrieb die Sängerin auf Twitter.

Von dpa/nl/RND

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