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„Falsches“ Geschlecht im Pass: Ukrainische Sängerin hat Angst um ihr Leben

Eine Frau hält einen ukrainischen Reisepass in ihrer Hand. (Symbolbild)

Eine Frau hält einen ukrainischen Reisepass in ihrer Hand. (Symbolbild)

Kiew. Im Video fließen Tränen. Mit zittriger Stimme fleht Zi Faámelu vor laufender Kamera: „Kann mir irgendjemand helfen? Eine Menschenrechtsorganisation? Bitte helft mir.“ Die bekannte ukrainische Sängerin wollte über die rumänische Grenze vor dem Krieg fliehen. Dort wurde die 31-Jährige allerdings gestoppt. Nach der Überprüfung ihres Reisepasses wurde der Transgender-Frau die Ausreise verweigert. Das Problem: Laut ihres Reisepasses ist Faámelu ein Mann – diese dürfen im Alter von 18 bis 60 Jahren das Land aktuell nicht verlassen.

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„Wer hat trans Menschen in der Ukraine im Blick?“, fragt die Aktivisten Julia Monro auf Twitter. Ihren Tweet beigefügt ist das Video, welches Faámelu auf Instagram geteilt hat.

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Faámelu ist in ihrem Heimatland eine bekannte Sängerin. Sie fürchtet, von homophoben Gruppen ins Visier genommen zu werden. Die ukrainischen Polizisten an der Grenze zu Rumänien sind trotzdem bei ihrer Auffassung geblieben.

Einem Bericht von RTL zufolge sei die Sängerin nun aber in Sicherheit. Durch die Hilfe der Journalistin Kira Alin sei Faámelu die Flucht nach Deutschland gelungen. „Als ich sie endlich abholen konnte, war das für mich ein unbeschreibliches Gefühl, eine große Erfüllung. Ich war in dem Augenblick nicht nur die Journalistin Kira, ich hatte das Gefühl, dass wir wirklich humanitäre Hilfe leisten konnten. Journalistisch gesehen, aber auch für sie als Privatperson war die Ausreise von Faámelu unbeschreiblich“, berichtet Alin gegenüber RTL.

RND/che

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