Familie wandert trotz Sturmtiefs auf den Brocken – und will nichts gemerkt haben

Dieser Wanderer hatte schon zu Beginn des Sturmtiefs auf dem Brocken im Harz mit den Windböen zu kämpfen.

Dieser Wanderer hatte schon zu Beginn des Sturmtiefs auf dem Brocken im Harz mit den Windböen zu kämpfen.

Eine dreiköpfige Familie will im Harz wandern gehen und besteigt den Brocken. Doch das Orkantief „Zeynep“ wütet zu dem Zeitpunkt bereits über Deutschland – es herrscht Lebensgefahr. Einem Bericht des Fernsehsenders RTL zufolge will die Familie davon jedoch nichts mitbekommen haben.

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„Wir sind gestern Abend erst angekommen“, zitiert RTL den Vater am späten Freitagabend, „und haben uns nicht informiert, wie die Situation da oben ist.“ Er wollte mit seiner Frau und seinem Sohn eine Bergwanderung unternehmen.

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Dabei ignorierte die Familie offenbar alle Warnungen. Selbst die Harzer Schmalspurbahn sei dem Bericht zufolge wegen der Witterungsverhältnisse nicht gefahren.

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Auf dem Berg angekommen, blieben Begegnungen mit anderen Wanderinnen und Wanderern aus. Erst ein Ranger macht die Familie demnach auf die Gefahr des Ausflugs aufmerksam.

„Er sagte, wir hätten uns in Lebensgefahr begeben. Das war uns überhaupt nicht bewusst“, sagte die Mutter dem Fernsehsender RTL. Sie habe vorher auch keine Warnungen gehört. Ihr Mann zieht den Schluss: „Wir haben es leider ein bisschen unterschätzt.“

Der Sohn habe „kalte Hände“ gehabt, obwohl die Familie gut angezogen gewesen sei, sagte der Mann. Die Familie hatte wohl vor, in einem Hotel zu übernachten. Da diese jedoch offenbar wegen des Sturmes geschlossen waren, musste die Familie sich wieder auf den Abstieg begeben.

RND/alx

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