Atemprobleme während der Rettungsaktion

Nach Befreiung aus der Seine – Belugawal wurde eingeschläfert

Der tagelang in einer Seine-Schleuse in Frankreich feststeckende Belugawal ist in einer rund sechsstündigen Rettungsaktion mit einem Kran aus dem Fluss gehoben worden. Nun ist das Tier tot.

Der tagelang in einer Seine-Schleuse in Frankreich feststeckende Belugawal ist in einer rund sechsstündigen Rettungsaktion mit einem Kran aus dem Fluss gehoben worden. Nun ist das Tier tot.

Paris. Der Belugawal, der tagelang in einer Seine-Schleuse in Frankreich feststeckte und in einer rund sechsstündigen Rettungsaktion mit einem Kran aus dem Fluss gehoben worden konnte, ist tot. „Nach langen Stunden der Vorbereitung und Mühen wurde der Beluga aus dem Wasser geholt“, schrieb die Organisation „Sea Shepherd France“ am frühen Mittwochmorgen auf Twitter. Auf beigefügten Fotos war zu sehen, wie der Weißwal in einem von Stahlketten getragenen Netz über der Seine schwebte. Der Belugawal sei untersucht worden und befinde sich in einem schlechten Zustand, sagte die stellvertretende Präfektin Isabelle Dorliat-Pouzet am Morgen dem Sender BFMTV. Am Mittwochmittag folgt dann die traurige Nachricht: Das Tier musste eingeschläfert werden. Er sollte eigentlich in ein Salzwasserbecken in der Normandie gebracht werden.

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Belugawal nach Befreiung aus der Seine eingeschläfert

Am Dienstagabend wurde der rund der vier Meter lange und etwa 800 Kilo schwere Beluga per Kran aus dem Süßwasser der Seine-Schleuse in einen Frachtkahn gehoben.

Die Veterinärin Florence Ollivet-Courtois sagte, der gefährlich abgemagerte Wal habe während der Rettungsaktion Atemprobleme bekommen. Daher sei beschlossen worden, das Tier einzuschläfern.

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80 Menschen waren an Einsatz beteiligt

Der Wal war am Wochenende rund 70 Kilometer von Paris entfernt in einer Flussschleuse lokalisiert worden. „Er ist schrecklich dünn für einen Beluga und das verheißt nichts Gutes für seine mittelfristige Lebenserwartung“, sagte Dorliat-Pouzet.

Der Wal befinde sich nun in einem Kühllaster, wo er mit Tüchern feucht gehalten werde, berichtete der Sender weiter. Er werde nun in ein Meerwasserbecken nach Ouistreham in die Normandie gebracht. An dem seit 22 Uhr laufenden Einsatz waren demnach etwa 80 Menschen beteiligt, darunter rund 20 Taucher.

Es ist nicht das erste Mal, dass sich ein großer Wal in den französischen Fluss verirrt hat: Im Mai verhungerte ein Orca nach wochenlanger Odyssee in der Seine, im Juli wurde mutmaßlich ein Finnwal in der Flussmündung bei Le Havre gesichtet.

RND/AP

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