Überblick über Gewitterregionen

Deutscher Wetterdienst warnt vor Unwetter am Pfingstsonntag

Bayern, Dießen am Ammersee: Eine Böenfront zieht auf. (Archivbild)

Bayern, Dießen am Ammersee: Eine Böenfront zieht auf. (Archivbild)

Offenbach. Am Pfingstwochenende kann es nach Vorhersagen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Teilen Deutschland zu Gewittern kommen. Die Unwettergefahr sei den Experten zufolge am Pfingstsonntag am größten. Am Pfingstmontag werde es dann „etwas weniger turbulent“, so Magdalena Bertelmann vom DWD.

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In Süddeutschland, vom Bodenseeraum über das Alpenvorland bis zum Bayerischen Wald, sind laut DWD am Sonntag schwere Gewitter möglich. Sie könnten neben heftigem Starkregen auch mit großem Hagel und Böen bis in den Orkanbereich einhergehen. Auch im Westen und der Mitte Deutschlands bestehe Gewittergefahr - dort voraussichtlich aber weniger heftig. Außen vor bleiben nur der äußerste Norden und Osten.

Insgesamt sei für „jeden Wettergeschmack was dabei“, so Bertelmann: Stundenlangen Sonnenschein gibt es zum Beispiel am Sonntag auf den Ostseeinseln. Schwülwarm ist die Luft unter anderem in Unterfranken. Einstellige Temperaturen sind nachts nordöstlich der Elbe zu erwarten. Gewitter-Fans kommen vor allem in Bayern auf ihre Kosten.

So verhält man sich bei drohendem Unwetter richtig

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Im Folgenden finden Sie die wichtigsten Wetter-Infos für das Pfingstwochenende:

Baden-Württemberg

Bis in den Abend erwartet der Deutsche Wetterdienst für ganz Baden-Württemberg vereinzelte Gewitter mit Starkregen und Sturmböen. Es könne auch hageln. Einzelne Unwetter mit heftigem Starkregen sind möglich. Im Laufe der Nacht zu Pfingstsonntag sollen die Gewitter vom Südwesten her erneut aufziehen. Auch da könne es zu Sturmböen und Hagel kommen.

Berlin und Brandenburg

Die Berliner und Brandenburger müssen sich über Pfingsten auf wechselhaftes Wetter einstellen. Während am Pfingstsonntag „sehr viel Sonnenschein“ zu erwarten ist, kann es am Montag regnerisch werden, sagte eine Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Samstag.

Am frühen Pfingstsonntag soll die Wolkendecke demnach aufreißen. „Tagsüber gibt es dann sehr viel Sonnenschein“, sagte die Meteorologin. Es werden sommerliche Temperaturen von 25 bis 29 Grad erwartet. Am Abend ziehen allerdings die nächsten Wolken aus dem Süden auf. „In der Nacht zum Montag können zwischen dem Fläming und der Schwarzen Elster auch ein paar Tropfen Regen fallen“.

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Im Osten und Süden Brandenburgs können zum Pfingstmontag Regenschauer fallen - „und eventuell auch Windböen und Gewitter auftreten“. Auch in Berlin kann es im Tagesverlauf laut DWD nass werden. Im nördlichen Brandenburg bleibt es hingegen niederschlagsfrei. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 24 und 26 Grad. Ab dem Nachmittag soll die Wolkendecke vom Norden her auflockern.

Bayern

Neben Sonnenschein und Hitze soll es dieses Wochenende viele Gewitter geben. Der Pfingstsonntag bringe weitere Gewitter mit sich - vor allem am Nachmittag und Abend. Diese können am Bodensee und im Alpenvorland bis zum Bayerischen Wald besonders gefährlich werden, so der DWD. Temperaturen bis zu 30 Grad sind möglich.

Hessen

Das Wetter tut hessischen Ausflüglern am Pfingstsonntag keinen Gefallen: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) kündigt von Südwesten kräftige Gewitter mit Starkregen an, die zu lokaler Unwettergefahr führen. Dazu muss auch mit stürmischen Böen und Sturmböen gerechnet werden, so die Wetterexperten. Auch Hagelkörner mit einer Größe um zwei Zentimeter sind demnach möglich. Die Höchstwerte liegen am Pfingstsonntag zwischen 23 und 26 Grad, auf den Bergen um 20 Grad. In der Nacht zum Montag ziehen Schauer und Gewitter dann nordostwärts ab - die Temperaturen sinken auf 15 bis 11 Grad.

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Am Pfingstmontag wird es nach Angaben des DWD dann etwas ruhiger: Sonne und Wolken wechseln sich ab, am Nachmittag sind aber wieder vereinzelte Schauer dabei. Die Temperaturen klettern dazu auf 22 bis 26 Grad, im Bergland um 19 Grad. Dazu wehe ein schwacher bis mäßiger Südwestwind. Die neue Woche nach Pfingsten starte weitestgehend unverändert mit vielen Wolken, Schauern und vereinzelten Gewittern.

Nordrhein-Westfalen

Für das Pfingstwochenende rechnen Meteorologen in Nordrhein-Westfalen mit kräftigen Gewittern, Starkregen und teils Windböen. Derweil bleibt es weiter warm bei bis zu 28 Grad, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Samstag mitteilte. Spätestens gegen Sonntagmorgen werde es gewittrig.

In dieser Zeit ist laut DWD auch Starkregen möglich. Die Tiefstwerte auf dem Thermometer liegen zwischen 15 und 9 Grad. Tagsüber sind am Sonntag auch Windböen und lokale Unwetter zu erwarten. Von Südwesten ziehen voraussichtlich Schauer und teils kräftige Gewitter über das Land. Die lokale Unwettergefahr durch heftigen Starkregen lasse gegen Abend nach, so der DWD. Die Höchsttemperaturen liegen bei 21 bis 24 Grad.

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In der Nacht zu Pfingstmontag ziehen Schauer und Gewitter ab und es bleibt meist niederschlagsfrei. Der Montag selbst verläuft laut DWD dann ruhiger und ohne Starkregen. Es kann jedoch leichte Schauer geben - bei 19 bis 23 Grad.

Rheinland-Pfalz und Saarland

Ausflüge am Pfingstsonntag in Rheinland-Pfalz und dem Saarland könnten ins Wasser fallen: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) sagt für den Sonntag viele Wolken mit Schauern und zum Teil kräftigen Gewittern voraus. Am Sonntag sei auch die Gefahr vor lokalen Unwettern durch heftigen Starkregen am größten, so die Wetterexperten. Auch Hagel mit einer Korngröße um zwei Zentimeter und vereinzelt schwere Sturmböen seien nicht ausgeschlossen. Gegen Abend lasse der Regen dann aber nach. Die Höchsttemperaturen am Pfingstsonntag liegen zwischen 21 und 26 Grad, in der Eifel sind es allerdings nur rund 20 Grad.

In der Nacht zum Montag ziehen Schauer und Gewitter ab, so der DWD. Die Temperaturen sinken auf 16 bis 12 Grad, in der Eifel um 11 Grad. Am Pfingstmontag beruhige sich das Wetter etwas: Sonne und Wolken wechseln sich ab, am Nachmittag sind aber wieder vereinzelte Schauer möglich. Die Temperaturen klettern dazu auf 21 bis 27 Grad. Am wärmsten wird es nach Angaben des DWD in der Vorderpfalz. Im Bergland schaffen es die Werte nur auf rund 19 Grad. Die neue Woche nach Pfingsten starte weitestgehend unverändert.

RND/dpa

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