Schwester hatte Kontakt zu Verletztem

Granatsplitter im Kopf: Deutscher soll aus Ukraine nach Hause geholt werden

Das Foto zeigt Steve Meiling in einem Krankenhaus in der Ukraine.

Das Foto zeigt Steve Meiling in einem Krankenhaus in der Ukraine.

Leipzig. Deutsche Behörden bemühen sich weiter, mit einem in der Ukraine angeschossenen Mann aus Sachsen in Kontakt zu treten. Inzwischen sind allerdings nähere Details zu seinem Gesundheitszustand bekannt: Der Feuerwehrmann aus Borna bei Leipzig hat Granatsplitter im Kopf, wie Bornas Oberbürgermeisterin Simone Luedtke (Linke) laut „Leipziger Volkszeitung“ (LVZ) mitteilte.

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Der 42-jährige Steve Meiling, der seine Ehefrau aus dem von russischen Truppen angegriffenen Kiew abholen wollte und dabei beschossen und verletzt wurde, liegt weiter in einem Krankenhaus in der Stadt Borodjanka. Der Geschäftsführer des Sana-Klinikums Leipziger Land, Roland Bantle, sagte der „LVZ“, dass technische Möglichkeiten geprüft würden, um Informationen über Meilings Gesundheitszustand von den behandelnden Medizinern zu bekommen. Das Bornaer Krankenhaus werde alles unternehmen, um den 42-Jährigen aus der Ukraine nach Hause zu holen.

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Oberbürgermeisterin Luedtke verwies auf die Schwierigkeiten, mit Meiling in Kontakt zu treten – ihm war von den Angreifern auch das Handy abgenommen worden. Meilings Schwester sei es aber gelungen, mit ihm zu sprechen.

Wann und wie der 42-Jährige aus dem Kriegsgebiet nach Hause kommen kann, ist aber weiter völlig unklar.

RND/seb

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