Höchste Zahl an Azubis seit 2011

Die Ausbildungszahlen sind vor allem deshalb gestiegen, weil mehr Migranten eine Lehre 2017 begonnen haben.

Die Ausbildungszahlen sind vor allem deshalb gestiegen, weil mehr Migranten eine Lehre 2017 begonnen haben.

Hannover/Wiesbaden. Rund 515.700 neue Ausbildungsverträge wurden im vergangenen Jahr in Deutschland abgeschlossen. Das ist ein Anstieg von 1,1 Prozent (5700 Verträge) im Vergleich zu 2016.

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Das gab das Statistische Bundesamt am Mittwoch bekannt.

Der Grund ist die wachsende Zahl männlicher Azubis, sie machen ein Plus von 3,7 Prozent aus, während die Zahl der Frauen um 2,9 Prozent sank. Besonders die Zahl ausländischer Auszubildender nahm zu.

Die Grafik zeigt die begonnenen Ausbildungen im Jahr 2017.

Die Grafik zeigt die begonnenen Ausbildungen im Jahr 2017.

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Flüchtlinge lassen Ausbildungszahlen steigen

Bei Männern aus den Herkunftsländern Afghanistan und Syrien hat sich die Anzahl der Neuabschlüsse von 3000 im Jahr 2016 auf 10.000 im Jahr 2017 mehr als verdreifacht. Davon kamen 5700 aus Afghanistan und 4300 aus Syrien. Bei den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen von Frauen aus den gleichen Ländern gab es einen Anstieg um 380 auf 820.

Kaufmann/Kauffrau noch immer beliebteste Ausbildung

Bei allen Neuabschlüssen belegte der Beruf Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel mit 28.500 Verträgen erneut den Spitzenplatz. Es folgen Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement mit 27.900 Azubis, Verkäufer/-in mit 22.100 Auszubildenden, Kraftfahrzeugmechatroniker/-in mit 21.800 Interessierten sowie Industriekaufmann/-kauffrau mit 17.700. Knapp ein Viertel aller neu abgeschlossenen Verträge konzentrierte sich auf diese fünf häufigsten Ausbildungsberufe.

Bei den Neuabschlüssen von ausländischen Jugendlichen war der Beruf Verkäufer/-in mit 3000 Verträgen am stärksten besetzt. Es folgen Zahnmedizinische/-r Fachangestellte/-r mit 2.800 Azubis, Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel mit 2800 Verträgen, 2700 Azubis lernen Friseur/-in und ebenfalls 2700 Menschen wollen Kraftfahrzeugmechatroniker/-in werden. Der Anteil der fünf häufigsten Berufe lag hier ebenfalls bei gut einem Viertel.

Von RND

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