Höxter: Angeklagter stellte sich als unschuldig dar

Das sogenannte Horror-Haus von Höxter, das mutmaßlich Schauplatz tödlicher Misshandlungen war.

Das sogenannte Horror-Haus von Höxter, das mutmaßlich Schauplatz tödlicher Misshandlungen war.

Paderborn. Der Verdächtige habe bereits im Auto ohne gefragt zu werden seine Sicht der Dinge geschildert, sagte ein 55 Jahre alter Kripobeamter am Dienstag als Zeuge vor dem Landgericht Paderborn.

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„Er schien vorbereitet und war ruhig und kooperativ“, sagte der Ermittler des Polizeipräsidiums Bielefeld über die Festnahme und die ersten Verhöre des Verdächtigen. Dann aber sei Wilfried W. immer unruhiger geworden. „Bei Nachfragen konnte er keine Antworten liefern und verwickelte sich in Widersprüche.“ Der Angeklagte sei daraufhin sichtbar nervös geworden, habe mit den Augen geklimpert und seine Hände geknetet.

Über Jahre hinweg sollen Wilfried W. und seine Ex-Frau Angelika W. (48) mehrere Frauen in ihr Haus nach Ostwestfalen gelockt und dort schwer misshandelt haben. Zwei Frauen starben infolge der Quälereien. Wilfried W. und Angelika W. sind wegen Mordes durch Unterlassen angeklagt.

Von RND/dpa

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