Suche wird fortgesetzt

Gletscherabbruch in Dolomiten: DNA-Ergebnisse sollen Opfer identifizieren

Ein Beamter der italienischen Finanzpolizei blockiert den Zugang zum Marmolada-Berg und zum Punta-Rocca-Gletscher in den italienischen Alpen mit Absperrband. Nach dem massiven Gletscherbruch und einer Lawine geht in den Dolomiten die Suche nach weiteren Toten unter erschwerten Bedingungen weiter.

Ein Beamter der italienischen Finanzpolizei blockiert den Zugang zum Marmolada-Berg und zum Punta-Rocca-Gletscher in den italienischen Alpen mit Absperrband. Nach dem massiven Gletscherbruch und einer Lawine geht in den Dolomiten die Suche nach weiteren Toten unter erschwerten Bedingungen weiter.

Canazei. In den Dolomiten ist die Suche nach weiteren Opfern des tödlichen Gletscherabbruchs fortgesetzt worden. Am Samstagmorgen wurden erneut Einsatzkräfte mit Hundestaffeln an die Flanke des Berges Marmolata geflogen. Weil fünf Menschen noch als vermisst gelten und vier der bislang zehn geborgenen Toten noch nicht identifiziert waren, gingen die Retter davon aus, dass noch ein Bergsteiger unter den Eis- und Geröllmassen verschüttet sein dürfte.

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Die Retter und auch die Politiker in der norditalienischen Region versprachen nach dem Unglück vom vorigen Sonntag, dass die Suche so lange fortgesetzt werde, bis alle Toten gefunden und geborgen sind.

Gletscherabbruch: Erkenntnisse von DNA-Auswertungen erwartet

Weitere Erkenntnisse erhoffen sich die Einsatzkräfte von ersten DNA-Auswertungen, die für diesen Samstag erwartet wurden. Die Experten der Carabinieri vergleichen dafür die DNA-Spuren der am Berg gefundenen Leichenteile mit jenen der Angehörigen. Die bislang noch vermissten Alpinisten sind alle Italiener. Unter den identifizierten Todesopfern waren vier Italiener und zwei Tschechen. Acht Menschen wurden verletzt, darunter ein Mann und eine Frau aus Deutschland.

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Der Bürgermeister von Canazei ordnete für diesen Samstag einen öffentlichen Trauertag in allen Gemeinden des Fassatals an. Für 18.00 Uhr ist eine Schweigeminute vorgesehen. Zugleich soll in der Pfarrkirche von Canazei eine Trauermesse beginnen, die unter anderem vom Erzbischof von Trient, Lauro Tisi, zelebriert wird.

RND/dpa

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