Öl- und Gasförderung

Klimaaktivisten besprühen mehrere Gebäude in London – Festnahmen

Der orange Schriftzug «Just Stop Oil» ist auf der Fassade der Bank of England zu sehen. Mehrere Gebäude in London wurden von den Klimaaktivisten besprüht, um gegen neue Lizenzen zur Förderung von Öl und Gas zu protestieren.

Der orange Schriftzug «Just Stop Oil» ist auf der Fassade der Bank of England zu sehen. Mehrere Gebäude in London wurden von den Klimaaktivisten besprüht, um gegen neue Lizenzen zur Förderung von Öl und Gas zu protestieren.

London. In einer großangelegten Aktion haben Anti-Öl-Demonstranten mehrere wichtige Gebäude in London mit oranger Farbe besprüht. Die Organisation Just Stop Oil nahm am Montag den Sitz der britischen Zentralbank sowie des Geheimdiensts MI5, das Innenministerium und das Hauptquartier des Verlags News UK („Times“, „Sun“) ins Visier. Sie fordert, dass die Regierung alle neuen Lizenzen zur Förderung von Öl und Gas zurücknimmt. Die Polizei nahm mindestens sechs Menschen fest. Die konservative Regierung hat die Proteste von Klimaaktivisten wiederholt als Eingriff in die Bewegungsfreiheit kritisiert und plant schärfere Gesetze.

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Die Ziele seien wegen ihrer Unterstützung der Öl- und Gasindustrie ausgewählt worden, teilte Just Stop Oil mit. „Die Ära der fossilen Brennstoffe sollte längst vorbei sein, aber die schleichenden Tentakel derjenigen, die Interesse an fossilen Brennstoffen haben, korrumpieren weiterhin unsere Politik, Regierung und Medien, wie sie es bereits seit Jahrzehnten tun.“

Die Aktivisten haben in den vergangenen Wochen wiederholt in London protestiert. Allein am Samstag nahm die Polizei mehr als 30 Menschen fest, die sich auf mehreren Straßen im Stadtzentrum festgeklebt hatten. Wütende Autofahrer hätten einzelne Demonstranten fortgezerrt, berichteten britische Medien. Im Oktober wurden insgesamt mehr als 650 Menschen bei Klimaprotesten festgenommen. „Aktionen von Just Stop Oil haben in der Londoner Öffentlichkeit zu erheblichen Störungen und Frustrationen geführt“, hatte die Polizei am Samstag mitgeteilt.

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RND/dpa

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