Kriminalexperte: Umdenken bei Sicherheit in Museen nötig

Polizisten sichern und untersuchen den Tatort rund um das Schloss Dresden.

Polizisten sichern und untersuchen den Tatort rund um das Schloss Dresden.

Dresden/Hamburg. Der Hamburger Kriminalwissenschaftler Daniel Zerbin fordert nach dem spektakulären Juwelendiebstahl aus dem Dresdner Grünen Gewölbe ein generelles Umdenken beim Schutz von Kunstschätzen. Dies sei "zwingend notwendig", sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Der Fall Dresden zeige die Schwächen der Sicherheitsarchitektur, vor allem bei der Einbindung privater Firmen.

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"Sicherheitskräfte werden als Mitarbeiter zweiter Klasse angesehen und schlecht bezahlt", sagte er. Exzellente Kunst brauche aber exzellente Sicherheitskonzepte - und Sicherheitspersonal mit hoher Einsatzbereitschaft.

Polizei setzt 500.000 Euro Belohnung aus

Die Täter hatten am Montagmorgen aus einer Vitrine des historischen Grünen Gewölbes kostbare Schmuckstücke mit Diamanten und Brillanten gestohlen. Die Täter waren im Schutz der Dunkelheit über eines der vergitterten Fenster in das Museum eingedrungen.

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Auf einem Überwachungsvideo sind zwei Täter zu sehen, einer von ihnen schlägt mit einer Axt und voller Wucht auf die Vitrine mit den größten Kostbarkeiten im Juwelenzimmer der barocken Schatzkammer ein. Die Ermittler gehen von mindestens zwei weiteren Komplizen aus. Inzwischen hat die Polizei eine halbe Million Euro Belohnung ausgesetzt.

RND/dpa

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