Weitere Fälle in Sachsen

Mann schmiert metergroße Z-Symbole auf Straßen und Gebäuden im Erzgebirge

Ein Z-Symbol ist an eine Wand gesprüht (Archivfoto).

Ein Z-Symbol ist an eine Wand gesprüht (Archivfoto).

Chemnitz. Ein 26-Jähriger soll in den vergangenen Tagen das russische Z-Symbol teils metergroß an Supermärkte, Werbetafeln sowie auf einem Parkplatz und auf eine Straße in mehreren Orten des Erzgebirges in Sachsen gesprüht haben. Der junge Mann aus Auerbach sei im Zuge einer Anzeige in Thalheim anhand von Bildern einer Überwachungskamera von Beamten erkannt worden. Daraufhin wurde seine Wohnung durchsucht, wie die Polizeidirektion Chemnitz am Sonntag mitteilte.

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Wegen der Graffiti, der verwendeten Farbe und der Spurensicherung an den Tatorten bestehe der Verdacht, dass er für die insgesamt fünf Schmierereien zwischen dem 29. März und Samstag verantwortlich sei. Auch in Burkhardtsdorf und Ehrenfriedersdorf war der Buchstabe mit weißer Farbe und teils metergroß aufgesprüht worden. Die Ermittlungen laufen wegen Sachbeschädigung.

Z-Symbol: Weitere Fälle in Sachsen

Die „Leipziger Volkszeitung“ berichtete am Sonntag von weiteren Fällen in Sachsen: Tatorte waren demnach Bautzen, Dresden, Freital, Leipzig, Meißen und Wurzen. So hätten unbekannte Täter etwa den Buchstaben Z dreimal in roter Farbe auf ein Trafohäuschen gesprüht, in einem anderen Fall sollen Unbekannte das Symbol am Briefkasten einer Grundschule und an einem nahegelegenen Wartehäuschen hinterlassen haben. Ferner habe eine Teilnehmerin auf einer Versammlung ein Z mit schwarzem Klebeband auf ihrer neonfarbenen Weste angebracht.

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Einen ähnlichen Fall bestätigte die Polizei der Zeitung auch aus Leipzig. In der Innenstadt sei Beamten ein Motorradfahrer aufgefallen, der auf seinem Rücken ebenfalls den Buchstaben trug. Zudem sollen eine russische sowie eine deutsche Flagge sichtbar gewesen sein. Wie es hieß, liefen nun Ermittlungen wegen der Billigung von Straftaten.

Wer das russische Z-Symbol aus dem Ukraine-Krieg öffentlich zeigt, kann sich auch in Sachsen strafbar machen. Dabei werden jeweils der Einzelfall und der Kontext geprüft.

RND/dpa/seb

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