Maskenverweigerer verletzen 65-Jährige in der U-Bahn schwer

Die Polizei ermittelt nun wegen Verwendens von verfassungswidrigen Symbolen und Schriften.

Die 65 jährige Frau kam zur ambulanten Behnaldung in ein Krankenhaus.

Berlin. Eine 65 Jahre alte Frau ist in einer Berliner U-Bahn schwer verletzt worden, nachdem sie eine Gruppe Jugendliche auf das Maskentragen hingewiesen haben soll. Der Angriff passierte nach Angaben der Polizei vom Samstag am Freitagvormittag in der Linie 7 Richtung Rudow. Am Bahnhof Rohrdamm machte demnach die Frau laut Zeugenaussagen eine Gruppe Jugendlicher darauf aufmerksam, eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Ein Mitglied der Gruppe soll ihr daraufhin mehrfach mit der Faust gegen den Kopf geschlagen haben. Sie erlitt schwere Verletzungen, ihre Brille wurde zerstört, wie die Polizei am Samstag mitteilte.

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Die Fahnder entdeckten die Gruppe schließlich am U-Bahnhof Paulsternstraße. Der 16 Jahre alte mutmaßliche Haupttäter wurde festgenommen. Zwei Jugendliche kamen zu einem Notdienst. Zwei weitere Jugendliche wurden wie der Hauptverdächtige freigelassen, nachdem ihre Identitäten festgestellt wurden. Die Frau kam zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus.

RND/dpa

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