Migration

Mehr als 300 Migranten dürfen von Sea-Watch nach Sizilien gebracht werden

Ein Rettungsboot von Seawatch (M) bringt Migranten von einem Flüchtlingsboot in Sicherheit an Bord der "Sea-Watch 3", die bereits zahlreiche Migranten an Bord hat. Das deutsche Schiff "Sea-Watch 3" darf mehr als 300 Migranten, die auf ihrem Weg nach Europa im Mittelmeer gerettet wurden, nach Sizilien bringen. Die italienischen Behörden wiesen der Organisation Sea-Watch am 9. Juni nach mehrtägiger Wartezeit den Hafen Pozzallo im Süden der Insel zu.

Ein Rettungsboot von Seawatch (M) bringt Migranten von einem Flüchtlingsboot in Sicherheit an Bord der "Sea-Watch 3", die bereits zahlreiche Migranten an Bord hat. Das deutsche Schiff "Sea-Watch 3" darf mehr als 300 Migranten, die auf ihrem Weg nach Europa im Mittelmeer gerettet wurden, nach Sizilien bringen. Die italienischen Behörden wiesen der Organisation Sea-Watch am 9. Juni nach mehrtägiger Wartezeit den Hafen Pozzallo im Süden der Insel zu.

Rom. Das deutsche Schiff „Sea-Watch 3“ darf mehr als 300 Migranten, die auf ihrem Weg nach Europa im Mittelmeer gerettet wurden, nach Sizilien bringen. Die italienischen Behörden wiesen der Organisation Sea-Watch am Donnerstag nach mehrtägiger Wartezeit den Hafen Pozzallo im Süden der Insel zu. An Bord sind nach Angaben der Helfer insgesamt 344 Migranten. Einige seien sehr erschöpft und dehydriert, weil sie tagelang auf See unterwegs gewesen seien.

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In Italien ist das Thema Migration aus Nordafrika über das Mittelmeer politisch umstritten. Rechte Politiker werfen Hilfsorganisationen vor, mit Schleppern zusammenzuarbeiten. Der ehemalige Innenminister Matteo Salvini muss sich an diesem Donnerstag in Mailand vor Gericht wegen übler Nachrede gegen die frühere „Sea-Watch 3“-Kapitänin Carola Rackete verantworten. Die 34-Jährige ist nach eigenen Angaben nicht vor Ort. Auch Salvini werde nicht erscheinen, wie sein Büro am Mittwochabend mitteilte.

RND/dpa

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