Vorboten des Winters

Meteorologen erwarten zum Wochenende ersten Schnee in Deutschland

Erster Schnee haftet an einer Pflanze (Archivbild).

Erster Schnee haftet an einer Pflanze (Archivbild).

Die Temperaturen sinken merklich, bald sollen auch die ersten Vorboten des Winters in Deutschland zu spüren sein: Meteorologen erwarten, dass im November noch erster Schnee fallen wird – genauer gesagt am Ende dieser Woche. „Die Wetterlage stellt sich ein wenig um. Derzeit ist es noch mild, aber die Temperaturen sinken bis zum Wochenende hin“, erklärte der Meteorologe Jan Schmidt vom Deutschen Wetterdienst (DWD) gegenüber dem Redaktions­Netzwerk Deutschland (RND).

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Es wird in den kommenden Tagen trüber und die Sonne zeigt sich seltener. An den Küsten nimmt der Wind zu, teilweise wird es stürmisch. Gebietsweise kann es regnen.

Schnee ab Freitag im Nordosten möglich

Von Osten und Nordosten zieht im Wochenverlauf kalte Luft vom Festland nach Deutschland. Dem gegenüber steht wärmere Meeresluft von Südwesten. Im Südwesten und Westen bleibt es ab Freitag deswegen etwas milder bei bis zu zehn Grad. Im Osten und Nordosten werden aber nur Höchstwerte zwischen null und fünf Grad erwartet. „In einem Bereich von Schleswig-Holstein bis zur Lausitz kann es dann Schnee geben“, sagte der DWD-Experte.

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Nur wenige Tage nach dem Ende des Goldenen Oktobers liegt auf dem höchsten Gipfel Baden-Württembergs, dem 1493 Meter hohen Feldberg, der erste Schnee.

Nur wenige Tage nach dem Ende des goldenen Oktobers liegt auf dem höchsten Gipfel Baden-Württembergs, dem 1493 Meter hohen Feldberg, der erste Schnee.

Stefan Zender, Meteorologe beim Wetterkontor, bestätigte den möglichen Schneefall­bereich und ergänzte gegenüber dem RND: „Es bildet sich eine sogenannte Luftmassengrenze durch die beiden Strömungen. Auf der kälteren Seite im Nordosten kann es schneien“, sagte er. Niedersachsen und Thüringen werden wohl nicht mehr betroffen sein.

Kein größerer Wintereinbruch

Über Mengen möchte Schmidt nicht spekulieren. „Ob es zum Schlittenfahren reicht, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar. Es deutet sich aber kein größerer Wintereinbruch an. Erste Schneeflocken werden aber dabei sein“, führte er aus. Ungewöhnlich wäre Schnee in diesem Monat nicht: „Es kann im November auch mal schneien. Derzeit ist es noch viel zu mild bei Temperaturen bis 16 Grad.“

Auch Meteorologe Zender ging nicht davon aus, dass es eine Schneedecke geben wird. „Vielleicht bleibt etwas Schnee kurzzeitig liegen, für eine Schneedecke ist der Boden noch zu warm“, erklärte er.

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Neue Woche beginnt ebenfalls kühl

Auch zum Beginn der neuen Woche setzt sich der Trend niedrigerer Temperaturen fort. Dabei bleibt das Südwest-Nordost-Gefälle bestehen. Die Tages­höchst­temperaturen bewegen sich wie schon am Wochenende im Nordosten nur knapp über dem Gefrierpunkt, während im Südwesten wieder bis zu zehn Grad möglich sind.

Meteorologe Schmidt erinnerte Autofahrer daran, spätestens jetzt Winterreifen aufzuziehen. „Nächtlicher Frost oder gefrierende Nässe kann es verbreitet geben. Das sollte man auf jeden Fall auf dem Schirm haben“, sagte er.

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