Keine Hinweise auf Fremdverschulden

Mörder von Weizsäcker-Sohn tot aufgefunden

Der Angeklagte Gregor S. (rechts) und sein Verteidiger Eckart Wähner stehen bei der Fortsetzung des Prozesses um die tödliche Messerattacke gegen den Berliner Chefarzt Fritz von Weizsäcker. Dem 57-jährigen Angeklagten wird Mord sowie versuchter Mord an einem Polizisten zur Last gelegt. Fritz von Weizsäcker, Sohn des früheren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker, wurde durch einen Stich in den Hals gegen Ende eines Vortrages in der Berliner Schlossparkklinik getötet.

Der Angeklagte Gregor S. (rechts) und sein Verteidiger Eckart Wähner stehen bei der Fortsetzung des Prozesses um die tödliche Messerattacke gegen den Berliner Chefarzt Fritz von Weizsäcker. Dem 57-jährigen Angeklagten wird Mord sowie versuchter Mord an einem Polizisten zur Last gelegt. Fritz von Weizsäcker, Sohn des früheren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker, wurde durch einen Stich in den Hals gegen Ende eines Vortrages in der Berliner Schlossparkklinik getötet.

Berlin. Fritz von Weizsäcker, der Sohn des ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker, wurde im November 2019 bei einem Vortrag erstochen. Sein Mörder aus Andernach (Rheinland-Pfalz) war im Sommer 2020 wegen Mordes an dem Mediziner und versuchten Mordes an einem Polizisten zu zwölf Jahren Gefängnis verurteilt worden. Zudem wurde die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Keine Hinweise auf Fremdverschulden

Jetzt wurde der verurteilte Mörder tot aufgefunden. Er sei am 18. April tot in seinem Zimmer im Krankenhaus des Maßregelvollzugs gefunden worden, sagte ein Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft am Freitag. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung darüber berichtet. „Wir führen ein Todesermittlungsverfahren. Es gibt keine Hinweise auf Fremdverschulden.“

Da dem Mörder eine psychische Störung bescheinigt wurde, ist die Gesundheitsverwaltung zuständig. Im Zuge des Mordprozesses wurde der Täter in den Maßregelvollzug für psychisch kranke Straftäter in Berlin geschickt.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Zum Mord des Weizsäcker-Sohnes

Der 59-jährige Weizsäcker, Chefarzt für Innere Medizin an der Schlosspark-Klinik, wurde am Abend des 19. November 2019 2019 in der Berliner Schlossparkklinik gegen Ende eines Vortrags erstochen worden. Laut Urteil hatte ihm der Täter heimtückisch und aus niedrigen Beweggründen ein Messer in den Hals gerammt. Der Professor starb. Der Polizist, der den Angreifer überwältigte, wurde schwer verletzt. Sein Tod hatte bundesweit Erschütterung ausgelöst. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sprach von einem „entsetzlichen Schlag für die Familie“.

Ein Gutachten hatte dem Mann eine psychische Störung bescheinigt. Seine Steuerungsfähigkeit sei erheblich vermindert gewesen. Deswegen wurde er nicht wie bei Mord üblich zu lebenslanger Haft verurteilt.

RND/dpa/vkoe

Mehr aus Panorama

 
 
 
 
 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Verwandte Themen

Letzte Meldungen