Monsunregen: 67 Menschen sterben binnen einer Woche

Die Monsunregenzeit wird jedes Jahr zur Herausforderung für die indische Bevölkerung.

Die Monsunregenzeit wird jedes Jahr zur Herausforderung für die indische Bevölkerung.

Neu Delhi. Überflutungen, Erdrutsche und Brückeneinstürze – durch die Folgen des Monsunregens sind in Indien binnen einer Woche mindestens 67 Menschen gestorben. Allein am Mittwoch sind 25 Tote gemeldet worden. Der internationale Flughafen in Kochi setzte den Flugbetrieb bis Samstag aus, nachdem die örtliche Startbahn überschwemmt worden war.

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Touristen wurden aufgefordert, sich von der beliebten Hügelstation Munnar im Bezirk Idukki fernzuhalten, weil es Überschwemmungen gab. Personen wurden auch gebeten, auf einen Besuch des Schreins Sabarimala zu verzichten, weil der Wasserstand im nahegelegenen Pampa-Fluss anstieg. Sabarimala ist ein hinduistisches Pilgerzentrum im Gebirge des Bezirks Pathanamthitta und wird jedes Jahr von etwa 45 Millionen Anhängern besucht.

Im Staat Madhya Pradesh rissen schnell steigende Wassermassen elf Menschen mit sich, die an einem Wasserfall Picknick machten. Was aus ihnen geworden sei, wisse sie nicht, sagte die Bezirksbeamtin Shilpi Gupta. Weitere sieben Personen seien per Hubschrauber gerettet worden, 30 andere seien auf Felsen im Fluss vom Wasser eingeschlossen. Bei Monsunregenfällen sterben jedes Jahr Hunderte Menschen in Indien. Die Monsunregenzeit dauert normalerweise von Juni bis September.

Von RND/ap

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