Stadtautobahn bleibt gesperrt

Nach Explosion im Grunewald - Feuerwehr kämpft sich in weiter in Sperrzone vor

Feuerwehrautos und Fahrzeuge der Polizei stehen in der Nähe der Brandstelle am Sprengplatz der Berliner Polizei im Grunewald. Am Donnerstag, 04.08.2022 war ein Feuer auf dem Sprengplatz ausgebrochen. Auf dem Sprengplatz lagert Munition, die Experten dort normalerweise unschädlich machen. Trotz erster Wirkung der Löschmaßnahmen bleibt der Brand im Berliner Grunewald aus Sicht der Feuerwehr eine "enorme Gefahr".

Feuerwehrautos und Fahrzeuge der Polizei stehen in der Nähe der Brandstelle am Sprengplatz der Berliner Polizei im Grunewald. Am Donnerstag, 04.08.2022 war ein Feuer auf dem Sprengplatz ausgebrochen. Auf dem Sprengplatz lagert Munition, die Experten dort normalerweise unschädlich machen. Trotz erster Wirkung der Löschmaßnahmen bleibt der Brand im Berliner Grunewald aus Sicht der Feuerwehr eine "enorme Gefahr".

Berlin. Die Feuerwehr kämpft weiter gegen den Brand im Grunewald in Berlin. Es brenne noch immer und es gebe noch mehrere Glutnester in dem Bereich, sagte ein Polizeisprecher am Montagmorgen. Sobald es hell werde, sollten die Löscharbeiten fortgesetzt werden. Die Berliner Autobahn Avus bleibt wegen des Brands im Grunewald weiterhin gesperrt. Das teilte die Feuerwehr am Montagvormittag mit. Der Grund dafür sei die weiterhin gefährliche Lage. Ziel der Feuerwehr ist es, den Gefahrenbereich zu verkleinern.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Der Einsatz, der wohl noch Tage dauern wird, birgt nach Einschätzung der Feuerwehr weiter große Gefahren. Ziel sei es, den Gefahrenbereich zu verkleinern. Die Einsatzkräfte sollten näher an den Sprengplatz herankommen, wo der Brand ausgebrochen war - und der dort aktuell gelöscht ist. Der Boden ist allerdings sehr heiß.

Löschroboter und Löschpanzer im Einsatz

Auf dem Gelände, auf dem es seit Donnerstag Feuer und Explosionen gegeben hatte, lagern tonnenweise alte Granaten, Munition und beschlagnahmte Feuerwerkskörper in Gebäuden. Den Sprengplatz zur Vernichtung von Waffen und Explosivstoffen gibt es seit 1950. Dort zuständig ist die Polizei.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Noch gilt für die Feuerwehrleute ein Sicherheitsbereich von 500 Metern um den Sprengplatz. Am Sonntag war ein Sprengmeister in einem gepanzerten Fahrzeug dort. Dabei konnte er wichtiges technisches Material bergen.

Die Feuerwehr kann inzwischen zwei Löschroboter und einen Löschpanzer einsetzen, die auf dem Gelände definierte Hotspots kühlen. Die Lage wird insgesamt als sehr dynamisch eingeschätzt.

Bahnverkehr läuft wieder normal

Die Kühlmaßnahmen mit Wasser auf dem Sprengplatz werden nachts ausgesetzt, weil für die eingesetzten Roboter und Panzer Licht und Übersicht nicht ausreichen. In der Nacht sei jedoch ein Bereitschaftsdienst unterwegs, der regelmäßig Streife fahre, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Die Arbeiten mit Roboter und Panzer sollten morgens weitergehen, dann werde auch die Lage neu bewertet.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Nach der dreitägigen Streckensperrung läuft der Bahnverkehr derweil wieder normal. Die Feuerwehr hatte am Samstag in Absprache mit der Polizei die Zugstrecke wieder freigegeben. Betroffen waren S-Bahnen, Regionalzüge, IC und ICE.

Auch die seit Ausbruch des Feuers am Donnerstag bestehende generelle Sicherheitszone von 1000 Metern um das Gelände besteht weiterhin. Eine Ausnahme gilt bisher nur für die Bahnstrecke, die am äußeren Rand der Sperrzone verläuft.

RND/dpa

Mehr aus Panorama

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Spiele entdecken