Nazi-Schatz in Buenos Aires beschlagnahmt

Ein Mitglied der Bundespolizei hält im Interpol-Hauptquartier in Buenos Aires (Argentinien) eine Sanduhr mit Hakenkreuz.

Ein Mitglied der Bundespolizei hält im Interpol-Hauptquartier in Buenos Aires (Argentinien) eine Sanduhr mit Hakenkreuz.

Buenos Aires. Nach Abschluss der Ermittlungen sollen die Relikte in die Sammlung des Holocaust-Museums der Hauptstadt aufgenommen werden, wie die argentinische Sicherheitsministerin Patricia Bullrich am Montagabend (Ortszeit) erklärte.

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Unter anderem wurden Hitler-Büsten, mit Hakenkreuzen versehene Reichsadler, Pistolen, Degen, Fern- und Vergrößerungsgläser, eine Mundharmonika-Sammlung sowie weitere Stücke beschlagnahmt.

Den bisherigen Ermittlungen zufolge handelt es sich nach Angaben der Ministerin um Originalstücke aus der Zeit des nationalsozialistischen Regimes. Ein Antiquar wurde wegen Kunstschmuggels angeklagt. „Die Objekte sind ein unwiderlegbarer Beweis dafür, dass ranghohe Nazi-Hierarchen in Argentinien Zuflucht gefunden haben“, erklärte der Vorsitzende des Dachverbandes Jüdischer Vereinigungen Argentiniens (DAIA), Areil Cohen Sabban.

Von RND/dpa

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