Note „ungenügend“: Das sind Deutschlands schlechteste Autobahn-Brücken

Ein Schild mit der Aufschrift „Arbeiten im Brückenhohlkasten“ steht auf der Leverkusener Brücke der A1.

Ein Schild mit der Aufschrift „Arbeiten im Brückenhohlkasten“ steht auf der Leverkusener Brücke der A1.

Hannover. Nach dem Einsturz der Autobahnbrücke im italienischen Genua wird auch die Frage nach dem Zustand von Brücken in Deutschland laut – Orientierungspunkte liefern Statistiken der Bundesanstalt für Straßenwesen: Bei fast elf Prozent der Brücken an Bundesfernstraßen ist demnach der Zustand "nicht ausreichend", bei knapp zwei Prozent ist er sogar "ungenügend". Die zehn am schlechtesten benoteten Autobahnbrücken in Deutschland im Überblick (Stand 03/2018):

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Grundlage der Auflistung sind regelmäßig stattfindende Bauwerksprüfungen unter Berücksichtigung der „Richtlinien zur einheitlichen Erfassung, Bewertung, Aufzeichnung und Auswertung der Bauwerksprüfungen nach DIN 1076“, wie das Bundesamt für Straßenwesen schreibt. Die Notenskala liegt zwischen 1,0 bis 4,0. Eine Note von 3,5 und schlechter beschreibt einen „ungenügenden Bauwerkszustand“ – die Standsicherheit und/oder Verkehrssicherheit sind in diesem Fall „erheblich beeinträchtigt oder nicht mehr gegeben“. Dies kann aber auch durch fehlende Gitterstäbe im Geländer ausgelöst werden oder sich auf eine große Anzahl von Schäden mit Beeinträchtigung der Dauerhaftigkeit beziehen, ohne dass die Standsicherheit gefährdet wäre, heißt es weiter.

Von seb/RND

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