Polizei ermittelt

Protest gegen Ölpipeline: „Letzte Generation“-Aktivisten ketten sich an Pumpstationen

Das Industriegelände der Raffinerie Schwedt in Brandenburg. (Archivfoto)

Demmin. Mitglieder der Gruppe „Letzte Generation“ haben sich am Montag erneut an der Erdölleitung vom Rostocker Hafen zur Raffinerie Schwedt (Brandenburg) zu schaffen gemacht. Dreimal ketteten sich jeweils zwei Aktivisten an Pumpstationen in Lindenhof bei Demmin und Glantzhof bei Strasburg (beides Landeskreis Mecklenburgische Seenplatte) an, wie ein Polizeisprecher der Deutschen-Presse-Agentur sagte.

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In den vergangenen Wochen hatte es wiederholt ähnliche Aktionen der Gruppe an der Pipeline gegeben. Gegen die Beteiligten sei auch dieses Mal Anzeige wegen Hausfriedensbruchs und Störung öffentlicher Betriebe gestellt worden, so die Polizei.

Ziel der Aktionen der Gruppe „Letzte Generation“ ist es nach eigenen Angaben, den Ölfluss in der Pipeline zu unterbrechen. Auch andere Pipelines in Deutschland waren schon betroffen. Die Aktivisten verlangen von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) den Verzicht auf neue Ölbohrungen in der Nordsee und auf den Bau sowie die Finanzierung neuer Leitungen für fossile Energieträger. Die Erdölleitung von Rostock nach Schwedt existiert schon viele Jahre.

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RND/dpa

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