Pamela Anderson: Liebesbrief an Julian Assange

Auf ihrer Webseite schwärmt die „Baywatch“-Blondine vom Wikileaks-Gründer.

Auf ihrer Webseite schwärmt die „Baywatch“-Blondine vom Wikileaks-Gründer.

New York. „Egal wo ich bin, ich kann diesen Mann nicht vergessen, der in der Botschaft Ecuadors isoliert ist“, schrieb Pamela Anderson (49) auf ihrer Website. „Ein Mann, der so viel riskiert und so wenig Dankbarkeit bekommt.“

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Ein Liebesbrief an Assange, den sie bereits mehrmals in der ecuadorianischen Botschaft besucht hat. Die Beziehung zum Wikileaks-Gründer hat Anderson nie offiziell bestätigt, aber immer wieder angedeutet – mit Liebesbekenntnissen auf ihrer Homepage.

Julian Assange.

Julian Assange.

Assanges Mut und Willensstärke findet Anderson „sexy“, schreibt sie auf ihrer Seite. Und appelliert für seine Freilassung. Theresa May macht Anderson indes für Assanges immer noch festgefahrener Lage verantwortlich. Sie forderte insbesondere den Vorsitzenden der britischen Labour-Partei, Jeremy Corbyn, sowie Frankreich, die USA und China auf, sich für ihn einzusetzen.

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Der 45-jährige Australier war vor fünf Jahren in die Botschaft Ecuadors in London geflohen, um einer Festnahme und Auslieferung nach Schweden zu entgehen. Die schwedische Justiz stellte ihre Ermittlungen wegen Vergewaltigungsvorwürfen zwar im Mai ein. Die britischen Behörden erklärten aber, dass sie ihn beim Verlassen der Botschaft trotzdem festnehmen würden – weil er sich durch die Flucht in die Vertretung vor der angeordneten Auslieferung nach Schweden das Gesetz verletzt habe.

Pamela Anderson verabschiedet sich mit einem Gedicht "für Julian" und einem "I love you".

Von RND/dpa

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