Primark empört mit BH für Siebenjährige

Ein BH für die Kleinsten: Primark musste sich erneut dem Vorwurf der Sexualisierung Minderjähriger stellen.

Ein BH für die Kleinsten: Primark musste sich erneut dem Vorwurf der Sexualisierung Minderjähriger stellen.

London. Vielen jungen Mädchen dürfte er sicher gefallen, der Mini-BH mit den hübschen rosa Pünktchen und der kleinen Schleife. Doch Eltern in Großbritannien sind alles andere amüsiert, denn das Modell der irischen Modekette Primark mit dem Namen „My first bra“ (Mein erster BH) ist für eine ganz besondere Zielgruppe entworfen – die der Sieben bis 13-Jährigen.

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Besonders bitter stößt dabei auf, dass der BH scheinbar unterfüttert ist. „Verkauft Primark auch gefütterte Unterhosen für Jungs, damit ihre Genitalien größer aussehen?“, empörte sich prompt die britische Schauspielerin Emma Linley gegenüber der Zeitung „The Sun“. Sie war beim Shoppen für ihre beiden Töchter in London auf die Mini-BHs gestoßen.

Primark spricht von „formend“ und nicht „gepolstert“

Eine Twitter-Userin namens MissTylerB schreibt: „Ich bin entsetzt, dass Primark gefütterte BHs bereits für Siebenjährige verkauft“ versehen mit dem Hashtag #zuvielzujung #kinder #sexualisierung. Ein weiterer Nutzer kommentiert sarkastisch: „Gibt es gleich auch die passenden String-Tangas dazu? Kranker Scheiß“. Und eine Userin namens @einhoerner legt noch einen drauf: „Joa, wer Büstenhalter trägt, kann auch heiraten. #wtf“.

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Die irische Modekette, die den Mini-BH bislang nur in Großbritannien anbietet, reagierte prompt auf die Kritik und wischte den Vorwurf der Sexualisierung gegenüber dem „Evening Standard“ beiseite: „Diese Anschuldigung ist einfach falsch“, so der Sprecher. „Wir möchten ausdrücklich klarstellen, dass unsere BHs formend – und nicht gepolstert – sind.“

Es war allerdings nicht das erste Mal, dass sich Primark dem Vorwurf der Sexualisierung Minderjähriger stellen musste: Bereits im Jahr 2010 war das Modehaus aufgefordert worden, gepolsterte Bikinis für Kinder vom Markt zu nehmen.

Von RND/caro

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