Nach Unglück mit 28 Toten

Protest an eingestürztem Hochhaus im Iran: Polizei setzt Tränengas ein

Ein Handout-Bild, das von der offiziellen Website des Büros des iranischen Vizepräsidenten zur Verfügung gestellt wurde, zeigt den iranischen Vizepräsidenten Mohammad Mokhber beim Besuch der Einsturzstelle eines zehnstöckigen Gebäudes in der Stadt Abadan in der Provinz Khuzestan im Süden des Iran.

Ein Handout-Bild, das von der offiziellen Website des Büros des iranischen Vizepräsidenten zur Verfügung gestellt wurde, zeigt den iranischen Vizepräsidenten Mohammad Mokhber beim Besuch der Einsturzstelle eines zehnstöckigen Gebäudes in der Stadt Abadan in der Provinz Khuzestan im Süden des Iran.

Dubai. Nach dem Einsturz eines Hochhauses im Iran ist es in der Nähe des Unglücksortes zu Auseinandersetzungen mit der Polizei gekommen. Menschen hätten am Freitagabend Zutritt zu dem Gelände in Abadan verlangt, wo bei dem Einsturz am Montag 28 Menschen getötet worden waren, meldete die halbstaatliche Nachrichtenagentur Fars. Die Polizei habe Tränengas eingesetzt und in die Luft geschossen, um die Menge auseinanderzutreiben.

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Auf einem im Internet verbreiteten Video war zu sehen, wie ein Sicherheitsbeamter „Zurück!“ brüllte, seine Waffe auf eine Menschengruppe richtete und schoss. In anderen Videos riefen Menschen: „Tod dem Diktator“ und „Unser Feind ist hier. Das es Amerika sei, ist eine Lüge“. Unklar blieb, ob es Verletzte gegeben hat.

Einsturz am Montag

Das zehnstöckige Gebäude war noch im Bau und am Montag eingestürzt. Am Samstag wurden zwei weitere Leichen gefunden. 37 Menschen sind gerettet worden, drei von ihnen wurden nach Behördenangaben immer noch in Krankenhäusern behandelt. Als Gründe für das Unglück wurden Fahrlässigkeit und Missachtung technischer Standards genannt.

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Es wurden 13 Menschen festgenommen, unter ihnen der Bürgermeister von Abadan. Die Einsturz hat zudem Fragen nach der Sicherheit ähnlicher Bauten im Iran laut werden lassen.

RND/AP

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