Prozess in Landshut: Angeklagter gesteht tödliche Schüsse in Los Angeles

Der 25-jährige Angeklagte steht im Verhandlungssaal des Landgerichts Landshut.

Der 25-jährige Angeklagte steht im Verhandlungssaal des Landgerichts Landshut.

Landshut/Los Angeles. Ein 25 Jahre alter Mann muss sich in Landshut vor dem Landgericht verantworten, weil er in Los Angeles im Oktober 2018 einen Mann erschossen haben soll. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten Mord vor. Zu Prozessbeginn am Mittwoch räumte der amerikanisch-iranische Staatsbürger das Geschehen ein.

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Er sei mit dem Opfer bekannt gewesen und sie hätten zusammen Zeit verbringen wollen. Er habe den Eindruck gehabt, der Bekannte habe sein Handy und Tabletten stehlen wollen - es sei zum Streit gekommen und die Situation sei eskaliert. Der Anklage nach soll der heute 25-Jährige sein Opfer zunächst mit zwei Kugeln in den Oberkörper niedergestreckt und ihm dann noch vier Mal in den Rücken geschossen haben.

Angeklagter am Flughafen München festgenommen

Der von den US-Behörden gesuchte Tatverdächtige war am Flughafen München festgenommen worden. Er sei auf dem Weg in den Iran gewesen, sagte er am Mittwoch. Der Flughafen liegt im Zuständigkeitsbereich des Landgerichtes Landshut, weswegen der Fall dort verhandelt wird.

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Ein US-Auslieferungsantrag war den Angaben nach zunächst zwar vom Oberlandesgericht (OLG) München genehmigt, auf Beschwerde des Angeklagten hin aber doch für unzulässig erklärt worden. Begründet wurde das damit, dass die Behörden in Kalifornien keine gleichwertigen Haftbedingungen zu denen in Deutschland gewährleisten hätten können.

RND/dpa

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