Reaktionen auf Tod

„Tief traurig“ und „Deutschland bleibt ihr ewig dankbar“: Die Welt verabschiedet sich von der Queen

Die Union Flag, die Nationalflagge des Vereinigten Königreichs, weht über dem Buckingham Palace.

Die Union Flag, die Nationalflagge des Vereinigten Königreichs, weht über dem Buckingham Palace.

London/Hannover. Die Welt trägt Trauer: Angesichts des Todes der britischen Königin Elizabeth II. bekunden Amts- und Würdenträger aus aller Welt ihr Mitleid. Die britische Premierministerin Liz Truss hat die britische Königin Elizabeth II. als „Fels“ gewürdigt, „auf dem das moderne Großbritannien errichtet wurde“. Der Tod der Queen sei ein „riesiger Schock für die Nation und die Welt“, sagte die konservative Politikerin am Donnerstag in einer Rede in der Londoner Downing Street.

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+++ Alle Entwicklungen zum Tod der Queen im Liveticker +++

Das Land sei unter ihrer Herrschaft gewachsen und gediehen, so Truss weiter. „Wegen ihr ist Großbritannien heute das großartige Land, das es ist.“ Dafür sei sie von den Menschen im Vereinigten Königreich und auf der ganzen Welt geliebt worden.

Queen Elizabeth II. ist tot: Ihr Leben in Bildern

Nur wenige Briten können sich an eine Zeit erinnern, als Elizabeth II. nicht Königin war. Jetzt ist sie im Alter von 96 Jahren gestorben.

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Biden: Königin Elizabeth II. hat eine Ära geprägt

US-Präsident Joe Biden würdigte Königin Elizabeth II. als einzigartige Staatsfrau. „Ihre Majestät Königin Elizabeth II. war mehr als eine Monarchin. Sie hat eine Ära geprägt“, ließ Biden mitteilen. Die sieben Jahrzehnte ihrer geschichtsträchtigen Herrschaft seien ein Zeitalter beispiellosen menschlichen Fortschritts gewesen, in der sie auch in Krisen für ihr Land da war. „Sie ertrug die Gefahren und Entbehrungen eines Weltkriegs an der Seite des britischen Volkes und sammelte es während der Verwüstung einer globalen Pandemie“. Er betonte zudem die Unterstützung der Queen „in unseren dunkelsten Tagen nach dem 11. September“.

Bidens Vorgänger Donald Trump würdigte das „enorme Vermächtnis von Frieden und Wohlstand“ der gestorbenen britischen Königin Elizabeth II. „Möge Gott die Königin segnen, möge sie für immer in unseren Herzen regieren und möge Gott sie und Prinz Philip in ständiger Obhut halten“, schrieb Trump auf der Plattform Truth Social. Auch im Namen seiner Frau Melania sprach er den Briten sein Beileid aus. Die Queen werde „für immer für ihre Treue zu ihrem Land und ihre unerschütterliche Hingabe an ihre Landsleute und Frauen in Erinnerung bleiben“.

UN-Chef Guterres „zutiefst traurig“ nach Tod von Queen

UN-Generalsekretär António Guterres zeigte sich angesichts des Todes der britischen Königin „zutiefst traurig“. Der Familie der Queen und den Menschen in Großbritannien und dem Commonwealth sprach Guterres am Donnerstag per Mitteilung sein Mitgefühl aus. Vor dem UN-Hauptquartier in New York wurde daraufhin das blaue Banner am Freitag um 15 Uhr MESZ in Gedenken an die Monarchin herabgesetzt, teilte die Weltorganisation am Donnerstagabend (Ortszeit) mit.

Elizabeth II., die während ihrer Zeit als Königin auch zweimal im UN-Hauptquartier in New York zu Gast gewesen sei, sei auf der ganzen Welt für ihre „Anmut, Würde und Hingabe“ bewundert worden, sagte Guterres. In Jahrzehnten des Wandels habe sie eine „beruhigende Präsenz“ geboten. „Die Welt wird sich noch lange an ihre Hingabe und ihre Führungskraft erinnern.“

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Frankreichs Präsident Emmanuel Macron äußerte sich bestürzt über den Tod der Queen: „Ihre Majestät Königin Elizabeth II. verkörperte über 70 Jahre lang die Kontinuität und Einheit der britischen Nation. Ich erinnere mich an sie als eine Freundin Frankreichs, eine gutherzige Königin, die einen bleibenden Eindruck in ihrem Land und ihrem Jahrhundert hinterlassen hat“, schrieb er bei Twitter.

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Kanadas Premierminister Justin Trudeau hat der „Weisheit, Mitgefühl und Wärme“ der verstorbenen Monarchin gedacht. Daran würden sich Kanadier für immer erinnern, schrieb Trudeau am Donnerstag per Kurznachrichtendienst Twitter. Seine Gedanken und die der Kanadier seien in dieser „schwierigsten Zeit“ bei der britischen Königsfamilie.

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Reaktionen aus Deutschland

Auch Bundeskanzler Olaf Scholz drückte sein Mitgefühl über den Tod der britischen Königin aus: „Wir trauern um Queen Elizabeth II. Sie war Vorbild und Inspiration für Millionen, auch hier in Deutschland. Ihr Einsatz für die deutsch-britische Aussöhnung nach den Schrecken des Zweiten Weltkrieges bleibt unvergessen. Sie wird fehlen, nicht zuletzt ihr wundervoller Humor“, schrieb Scholz am Abend bei Twitter.

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Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel vernahm die Nachricht vom Tod der britischen Königin „mit größter Trauer“. „Mit ihrem Tod geht eine Epoche zu Ende. Es gibt keine Worte, die die überragende Bedeutung dieser Königin, ihres Pflichtgefühls, ihrer moralischen Integrität, ihrer Hingabe und ihrer Würde über sieben Jahrzehnte für das Vereinigte Königreich, für Europa und die Welt auch nur annähernd würdigen können“, erklärte Merkel am Donnerstagabend in Berlin. Sie blicke mit größter Dankbarkeit auf ihre Begegnungen mit der Queen zurück. „Die Ehre, dass ich sie mehrmals treffen durfte und sie mich zum Ende meiner Amtszeit im vergangenen Jahr noch ein letztes Mal empfing, wird mir immer unvergessen bleiben“, erklärte die CDU-Politikerin und fügte hinzu: „Meine Gedanken sind in dieser Stunde in besonderer Weise bei der königlichen Familie und seiner Majestät König Charles III.“

Angela Merkel und Queen Elizabeth II. bei einem Treffen im Juli 2021.

Angela Merkel und Queen Elizabeth II. bei einem Treffen im Juli 2021.

Bundesaußenministerin Annalena Baerbock drückte ebenfalls ihr Bedauern aus. „Wir trauern mit unseren britischen Freundinnen und Freunden um #QueenElizabeth II. Sie war für ihr Land fast 100 Jahre lang Quelle der Stärke und Zuversicht“, schrieb die Grünen-Politikerin am Abend auf Twitter. „Deutschland bleibt ihr ewig dankbar, dass sie uns nach dem Terror des Zweiten Weltkriegs die Hand zur Versöhnung gereicht hat.“

Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD) hob den Einsatz der Queen für die Versöhnung zwischen Großbritannien und Deutschland hervor. Während ihrer Regentschaft sei aus den Beziehungen der einstigen Kriegsgegner eine Freundschaft geworden, sagte Bas am Freitag zu Beginn der Bundestagssitzung in Berlin. Deutschland habe der Queen viel zu verdanken.

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Bas bezeichnete die verstorbene Königin als „Monarchin des Jahrhunderts“ und „große Staatsfrau“. Elizabeth II. habe ein Leben im Dienst ihres Volkes geführt, „mit Klarsicht, Weisheit und großer Disziplin“. Auch mit Humor habe sie den Zusammenhalt im Vereinigten Königreich gestärkt, sagte Bas.

Queen Elizabeth II. war am Donnerstagnachmittag im Alter von 96 Jahren auf ihrem Landsitz Balmoral in Schottland gestorben. Sie war 1952 ihrem Vater auf dem britischen Thron gefolgt und die am längsten regierende Monarchin in der Geschichte Großbritanniens.

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Auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat dem britischen Königshaus zum Tod von Queen Elizabeth II. kondoliert. „Königin Elizabeth II. ist eine Frau, die ein Jahrhundert geprägt hat“, schrieb er laut Sprecherin am Donnerstag an das Königshaus. Sie habe Zeitgeschichte erlebt und selbst geschrieben. „Ihre Majestät genoss auf der ganzen Welt höchstes Ansehen und Respekt.“

Die Vizepräsidentin des EU-Parlaments, Katarina Barley (SPD), hat ebenfalls ihre Betroffenheit zum Tod der Queen ausgedrückt. „Wir haben ja alle damit gerechnet früher oder später, aber trotzdem hat es mich doch auch emotional schon getroffen“, sagte Barley am Freitag im Deutschlandfunk. „Sie war persönlich in vielerlei Hinsicht erst mal ein Vorbild. Dieses Pflichtbewusstsein, diese Disziplin. Das war hochbemerkenswert.“ Die Queen habe eine gewisse kühle Distanz besessen, aber gleichzeitig auch das Maß an Wärme, das man gebraucht habe, um sich mit ihr zu identifizieren. Sie sei der „stabile Anker“ des Vereinigten Königreichs gewesen und habe geholfen die „Wunden im eigenen Land mitzuheilen“.

Der ehemalige deutsche Botschafter in London, Wolfgang Ischinger, hat zum Tod der Queen seine tiefe Trauer zum Ausdruck gebracht. „Charles steigt in sehr, sehr große Schuhe“, sagte er am Freitag im Deutschlandfunk. Die Queen habe versucht, mit größter persönlicher Integrität ihrem Land und dem restlichen Empire zu dienen. „Sowas hat kaum ein anderes Land zu bieten.“ Dies sei ein enormer Gewinn für das Land, für London und für das Vereinigte Königreich gewesen. Sie habe das Bild Englands über die letzten Jahrzehnte „sehr stark geprägt“.

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Die britische Königin war am Donnerstag im Alter von 96 Jahren auf ihrem schottischen Landsitz Schloss Balmoral gestorben. Sie war länger als jeder andere britische Monarch vor ihr auf dem Thron. Mit ihrem Tod geht eine Ära zu Ende.

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Norwegischer König würdigt Queen für ihre Hingabe

Mit großer Trauer hat die norwegische Königsfamilie auf die Nachricht vom Tod der britischen Königin Elizabeth II. reagiert. Die Queen habe sich hingebungsvoll ihrer Arbeit gewidmet und sei dem britischen Volk durch Freuden und Sorgen sowie Höhen und Tiefen gefolgt, wurde Norwegens König Harald V. (85) am Donnerstagabend in einer Erklärung des norwegischen Königshauses zitiert. „Unser Beileid geht auch an das britische Volk.“ Nach Angaben des Hofes hat Harald beschlossen, die Flaggen am Osloer Schlossbalkon am Freitag auf halbmast zu setzen.

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Für die dänische Königin Margrethe II. (82) hat Queen Elizabeth II. alle anderen Monarchen des Kontinents überragt. „Ihre Mutter war mir und meiner Familie sehr wichtig. Sie war eine überragende Persönlichkeit unter den europäischen Monarchen und eine große Inspiration für uns alle“, schrieb Dänemarks Staatsoberhaupt am Donnerstagabend in einem Brief an Großbritanniens neuen König Charles III., den das dänische Königshaus im Anschluss auf Instagram veröffentlichte. „Während ihrer Regentschaft in sowohl schwierigen als auch positiven Zeiten hat sie eine entscheidende Rolle als vereinigende Persönlichkeit gespielt, die hoch angesehen war und zutiefst geliebt wurde.“

Margrethe plant, am Wochenende die pandemiebedingt aufgeschobenen Feierlichkeiten zu ihrem 50-jährigen Thronjubiläum nachzuholen. Inwieweit es wegen des Todes der Queen – ihrer Cousine dritten Grades – Änderungen an den Plänen geben könnte, blieb bis zum späten Donnerstagabend offen. Auch die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen bezeichnete die am Donnerstag gestorbene britische Königin als „eine einigende Person für ihre Nation und die Welt“. „Sie vermittelte ein Gefühl der Stabilität in Zeiten des Wandels“, ließ Frederiksen per Twitter mitteilen.

Charles ist der neue König

Kein britischer Monarch war so lange auf dem Thron wie Elizabeth II. Mit ihrem Tod geht eine Ära zu Ende. Nachfolger ist Prinz Charles.

Italiens Ministerpräsident Mario Draghi teilte mit: „Sie repräsentierte das Vereinigte Königreich und den Commonwealth mit Ausgewogenheit, Klugheit, Respekt für Institutionen und die Demokratie“, hieß es in einer Mitteilung seines Amtssitzes Palazzo Chigi am Donnerstagabend. Sie habe Stabilität in Krisenzeiten gewährleistet und es verstanden, den Wert von Tradition in einer Gesellschaft in ständiger und tiefgreifender Entwicklung am Leben zu erhalten. Die Queen starb am Donnerstag im Alter von 96 Jahren auf ihrem schottischen Landsitz Schloss Balmoral, wie der Palast mitteilte.

Der türkische Präsident Recep Tayip Erdogan hat sein Beileid zum Tod der britischen Königin Elizabeth II. bekundet. Mit Bestürzen habe er davon erfahren, teilte Erdogan am Donnerstagabend auf Twitter mit. Er spreche der königlichen Familie und dem „befreundeten“ Volk in Großbritannien sein Beileid aus.

Der japanische Ministerpräsident Fumio Kishida hat mit Traurigkeit auf den Tod der britischen Königin Elizabeth II. reagiert. Ihr Ableben sei ein „großer Verlust“ für die internationale Gemeinschaft, sagte Kishida am Freitag in Tokio. „Sie spielte eine bedeutende Rolle beim Schaffen von Frieden und Wohlstand in der Welt“. Die am Vortag verstorbene Monarchin habe „großartig“ zur Festigung der bilateralen Beziehungen zwischen Japan und Großbritannien beigetragen, sagte Kishida zu Reportern. Er drückte ihrer Königsfamilie und dem britischen Volk sein Beileid aus.

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Stoltenberg: Queen war „Beispiel für selbstlose Führung“

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat der britischen Königsfamilie sein Beileid zum Tod von Königin Elizabeth II. ausgesprochen. Er sei „zutiefst traurig“ über ihren Tod, schrieb der norwegische Politiker am Donnerstag auf Twitter. „Mehr als 70 Jahre lang war sie ein Beispiel für selbstlose Führung und Dienst am Volk.“ Sein tiefes Beileid gehe auch an die Nato-Verbündeten Großbritannien und Kanada sowie an die Menschen des Commonwealth.

Die Queen ist tot - Charles ist König

Viele Menschen weltweit hatten bis zuletzt gehofft, doch nun ist es Gewißheit: Die britische Königin Elizabeth II. ist tot.

Auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat zum Tod von Königin Elizabeth II. kondoliert. „Im Namen des ukrainischen Volkes sprechen wir der königlichen Familie, dem Vereinten Königreich und dem Commonwealth aufrichtiges Beileid aus zu diesem nicht wieder gut zu machenden Verlust“, schrieb Selenskyj am Donnerstagabend auf Twitter. „Unsere Gedanken und Gebete sind mit Ihnen.“ Großbritannien ist international einer der wichtigsten Unterstützer der Ukraine im Abwehrkampf gegen die russische Invasion.

Polen und die baltischen Staaten haben nach dem Tod von Queen Elizabeth II. den Einsatz der britischen Königin als Staatsoberhaupt gewürdigt. „Jahrzehntelang hat sie all das verkörpert, was Großbritannien wirklich großartig macht. Sie wird in Polen und auf der ganzen Welt vermisst und in Erinnerung bleiben“, schrieb der polnische Staatspräsident Andrzej Duda auf Twitter. Regierungschef Mateusz Morawiecki betonte: „Sie diente ihrer Nation ihr ganzes Leben lang hingebungsvoll. Und sie hat uns gedient durch ihr Beispiel als aufopferungsvolle, weise und umsichtige Führungspersönlichkeit, die ihr Land durch jeden Sturm zu führen wusste.“

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Auch in den drei baltischen Staaten kondolierten die Staats- und Regierungschefs der britischen Königsfamilie sowie der Bevölkerung im Vereinigten Königreich per Twitter. Estlands Ministerpräsidentin Kaja Kallas schrieb: „Ihr Pflichtgefühl und ihre Hingabe an öffentliche Aufgaben waren beispiellos. Es ist das Ende einer Ära, aber ihre Legende wird weiterleben und inspirieren.“ In ähnlicher Weise würdigten auch ihre Amtskollegen Krisjanis Karins (Lettland) und Ingrida Simonyte (Litauen) die 70-jährige Regentschaft der Queen.

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Musiker Elton John gedenkt Queen: „Werde sie sehr vermissen“

Der britische Musiker Elton John (75) hat sich angesichts des Todes der britischen Königin Elizabeth II. „zutiefst traurig“ gezeigt. „Queen Elizabeth war ein großer Teil meines Lebens von der Kindheit bis heute und ich werde sie sehr vermissen“, schrieb der Musiker am Donnerstag per Kurznachrichtendienst Twitter. „Sie hatte eine inspirierende Präsenz und hat das Land mit Anmut, Anstand und einer ehrlichen mitfühlenden Wärme durch einige unserer größten und dunkelsten Momente geführt.“

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EU-Spitzen trauern um die Queen - von der Leyen schreibt an Charles

EU-Spitzenpolitiker haben die verstorbene Königin Elizabeth II. gewürdigt und ihr tiefes Mitgefühl ausgedrückt. „Erlauben Sie mir, Ihrer Majestät, der königlichen Familie und dem britischen Volk mein aufrichtiges Beileid im Namen der Europäischen Union auszudrücken“, schrieb EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in einem Brief an König Charles am Donnerstag.

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Der Mut und die Hingabe der Queen, ihrem Land zu dienen, seien für viele eine Quelle großer Stärke und ein Anker der Stabilität in den schwersten Zeiten gewesen. Sie sei eine persönliche Inspiration gewesen, schrieb von der Leyen. „Wir wünschen Ihrer Majestät und dem Volk des Vereinigten Königreichs Stärke und Weisheit bei der Fortsetzung ihrer Arbeit“, schrieb sie an Charles.

„Unsere Gedanken sind bei der königlichen Familie und allen, die im Vereinigten Königreich und weltweit um Königin Elizabeth II. trauern“, schrieb EU-Ratspräsident Charles Michel auf Twitter. „Elisabeth die Standhafte“ habe mit ihrem Engagement immer wieder gezeigt, wie wichtig andauernde Werte in einer modernen Welt seien. EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola nannte sie „Elizabeth die Große“. „Ihr unerschütterliches Engagement für Pflicht und Dienst war ein Beispiel für alle“, schrieb Metsola in einem Tweet.

Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell schrieb, die bemerkenswerte Regentschaft der Queen habe Schlüsselmomente des 20. und 21. Jahrhunderts geprägt. „Die EU würdigt ihren einzigartigen Beitrag zu Frieden und Versöhnung.“

Xi zum Tod der Queen: „Großer Verlust für das britische Volk“

Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping hat sein „tiefes Beileid“ zum Tod der britischen Königin Elizabeth II. bekundet. „Ihr Tod ist ein großer Verlust für das britische Volk“, hieß es nach Angaben des chinesischen Staatsfernsehens vom Freitag in seinem Beileidsschreiben an den neuen britischen König Charles III. Seine aufrichtige Anteilnahme richte sich auch an die königliche Familie, die Regierung und das Volks Großbritanniens.

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Der indische Premierminister Narendra Modi hat unterdessen die Standhaftigkeit der verstorbenen britischen Königin Elizabeth II. gewürdigt. Die Queen sei die „Unerschütterliche unserer Zeit“ gewesen, twitterte Modi am Freitag. „Sie verkörperte Würde und Anstand im öffentlichen Leben.“ Modi erinnerte sich an eine schöne Begegnung mit ihr. „Bei einem der Treffen zeigte sie mir das Taschentuch, das Mahatma Gandhi ihr zu ihrer Hochzeit geschenkt hatte“, schrieb Modi weiter. Gandhi setzte sich in einem gewaltfreien Kampf für die Unabhängigkeit Indiens vom ehemaligen Kolonialreich British India ein. „Ich werde ihre Wärme und Liebenswürdigkeit nie vergessen“, schrieb Modi. Indien war einst eine britische Kolonie und galt als „Juwel in der Krone“ des britischen Imperiums.

Auch Jamaikas Regierung hat die verstorbene britische Königin Elizabeth II. gewürdigt. Seit ihrer Krönung im Jahre 1953 habe sie die Karibikinsel bis 2002 alle zehn Jahre besucht, teilte Ministerpräsident Andrew Holness am Donnerstag (Ortszeit) mit. „Zweifellos baute sie während ihrer Regentschaft eine besondere Verbindung zum Volk von Jamika auf. Wir sind betrübt, dass wir ihr Licht nicht mehr sehen werden, doch werden wir ihre historische Regentschaft in Erinnerung behalten.“

Der philippinische Präsident Ferdinand Marcos Jr. hat Königin Elizabeth II. als „wahre Majestätsfigur“ gewürdigt. „Mit tiefer Trauer haben wir die Nachricht vom Tod Ihrer Majestät Königin Elizabeth II. erhalten“, schrieb er in einer Mitteilung. „Sie veranschaulichte der Welt die große Würde, das Pflichtbewusstsein und die Hingabe (...) einer echten Monarchin“, betonte der Diktatorensohn. Das philippinische Volk pflege ein „großes Gefühl der Zuneigung für sie als Königin, als Mutter und als Großmutter“.

„Seltene und beruhigende Konstante“

Der australische Premierminister Anthony Albanese hat die gestorbene britische Königin Elizabeth II. für ihre ruhige Ausstrahlung gewürdigt. „Ihre Majestät war eine seltene und beruhigende Konstante inmitten rascher Veränderungen. Durch den Lärm und den Tumult der Jahre verkörperte und zeigte sie einen zeitlosen Anstand und eine dauerhafte Ruhe“, teilte Albanese am Freitag mit. Schon als die junge Prinzessin auf den Thron gestiegen sei, habe sie das „mächtige Gewicht der Institution, in die sie hineingeboren wurde“, geschultert und Pflicht und Dienst über ihre eigene Person gestellt. Australien gehört zum Commonwealth.

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Papst Franziskus hat sich „zutiefst betrübt“ über den Tod der britischen Königin Elizabeth II. geäußert. In einem Telegramm an den neuen König Charles III., über das das kirchliche Nachrichtenportal „Vatican News“ am Donnerstagabend berichtete, würdigte das katholische Kirchenoberhaupt den „unerschütterlichen Glauben“ der Queen. Ihr Leben sei „vom Dienst am Wohl der Nation und des Commonwealth“ bestimmt gewesen. Dabei habe sie „ein Beispiel an Pflichterfüllung“ gegeben und ihren festen Glauben an Christus bezeugt.

Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, schrieb am Abend bei Twitter: „Mit dem Tod der Queen geht eine lebensfrohe Persönlichkeit, sichtbare Monarchin und ein einfühlsames Staatsoberhaupt.“ Sie habe „die Herzen der Menschen erobert. Ihre Fürsorge galt den Bürgerinnen und Bürgern des Commonwealth“.

Das saudische Königshaus hat ebenfalls sein Beileid zum Tod britischen Königin Elizabeth II. bekundet. Die Verstorbene habe ein Beispiel an Führungsstil gesetzt, das in die Geschichte eingehen werde, erklärte König Salman nach Angaben staatlicher Medien. Die Queen habe sich für Freundschaft und Zusammenarbeit zwischen Großbritannien und Saudi-Arabien eingesetzt und sich internationale Anerkennung erworben. Kronprinz Mohammed bin Salman lobte die Queen als Beispiel für Weisheit, Liebe und Ruhe. Die Welt erinnere sich an den großen Einfluss, den sie während ihrer Amtszeit gehabt habe.

RND/jst/seb/dpa/AP/epd/nis

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