„Querdenker“ greifen in Leipzig Polizisten an und stürmen Klinikgelände

Etwa 300 Menschen protestierten am Samstag gegen die Corona-Maßnahmen in Leipzig.

Etwa 300 Menschen protestierten am Samstag gegen die Corona-Maßnahmen in Leipzig.

Leipzig. Mehrere Dutzend Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen haben am Samstag in Leipzig das Gelände des Universitätsklinikums gestürmt. Dabei wurden mehrere Polizisten, die den Eingang schützten, körperlich angegangen und überrannt. Laut „Leipziger Volkszeitung“ (LVZ) ermittelt die Polizei gegen rund 50 Personen.

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Vor dem Sturm des Klinikgeländes war der aus insgesamt rund 300 Gegnern der Corona-Maßnahmen bestehende Demonstrationszug von der Polizei in der Philipp-Rosenthal-Straße gestoppt und eingekesselt worden. Eine Videoaufnahme des Vorfalls zeigt, wie Demonstrierende daraufhin versuchen, das Tor zur Einfahrt der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie zu öffnen, drei Polizeibeamte stellten sich den rund 50 Personen entgegen. Schnell werden die Polizisten allerdings von der Menge zur Seite gedrängt, die Demonstrierenden gelangen auf den Hof der Klinik.

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Den erhofften Fluchtweg aus dem Polizeikessel bot das Universitätsgelände allerdings nicht: „Die Beamten haben im Anschluss das Tor geschlossen und die Personen zur Identitätsfeststellung auf dem Areal festgehalten. Gegen die Demonstranten wird nun unter anderem wegen Landfriedensbruch ermittelt“, sagte eine Polizeisprecherin der „Sächsischen Zeitung“. Außerdem werde gegen eine Person wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Körperverletzung ermittelt. Unter den Demonstranten seien auch einige Rechtsextreme gewesen, berichtet die „LVZ“.

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Den Berichten zufolge waren am Nachmittag in Leipzig auch rund 100 Gegendemonstranten unterwegs.

RND/seb

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