Rassismus: US-Hotelkette muss Millionen-Entschädigung zahlen

Auf einer Richterbank liegt ein Richterhammer.

Auf einer Richterbank liegt ein Richterhammer.

Miami. Eine US-Hotelkette muss 17 Ex-Angestellten aus Haiti wegen rassistischer Diskriminierungen eine Millionen-Entschädigung zahlen. Die Haitianer seien 2014 während ihrer Arbeit als Tellerwäscher dort von mehreren Vorgesetzten „Sklaven“ genannt worden und weiteren Diskriminierungen ausgesetzt gewesen, erklärte die US-Behörde für Gleichberechtigung am Arbeitsplatz (EEOC).

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Die Hotelkette in Miami Beach habe sich nun bereiterklärt, eine Entschädigung in Höhe von 2,5 Millionen Dollar (etwa 2,14 Millionen Euro) zu zahlen, um einen Gerichtsprozess im US-Staat Florida zu beenden, so die Behörde.

Haitianer ohne Begründung entlassen

In Zeugenaussagen gaben die Haitianer an, ihnen sei verboten worden, untereinander auf Kreol zu sprechen, während es hispanischen Angestellten erlaubt war, sich auf Spanisch zu unterhalten. Außerdem seien sie für schwere oder unangenehme Aufgaben herausgepickt worden. Letztendlich wurden sie ohne Begründung einfach entlassen, wie die Menschen aus dem Karibikstaat laut EEOC-Angaben erklärten.

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Zusätzlich zu der Entschädigung verpflichtete sich die Hotelkette, Personal besser auszubilden und in den kommenden drei Jahren der Bundesbehörde eine Überprüfung von Entlassungen zu erlauben.

Von RND/dpa

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