Rekordversuch: 19-jährige Pilotin ist einmal um die Welt geflogen

Pilotin Zara Rutherford steigt aus ihrem Flugzeug des Typs Shark Aero auf dem Flugplatz Frankfurt-Egelsbach aus.

Pilotin Zara Rutherford steigt aus ihrem Flugzeug des Typs Shark Aero auf dem Flugplatz Frankfurt-Egelsbach aus.

Kortrijk. Auf der Jagd nach Weltrekorden hat die junge Pilotin Zara Rutherford ihre Weltumrundung nach 156 Tagen abgeschlossen. Die 19-Jährige beendete am Donnerstag erfolgreich ihre letzte Etappe und landete mit ihrem Ultraleichtflugzeug auf einem Flugplatz im Westen Belgiens. Dort hatte sie ihre Reise am 18. August vergangenen Jahres angetreten, mit der sie zwei Guinness-Rekorde brechen wollte. Wie in einer Live-Übertragung zu sehen war, flog Rutherford eine letzte Schleife über den Flughafen Kortrijk-Wevelgem und setzte dann auf der Landebahn auf.

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Die belgisch-britische Pilotin legte in den vergangenen Monaten rund 52.000 Kilometer zurück. Die Tour führte sie von Belgien aus unter anderem über Grönland, Kanada, die USA, Südamerika, Alaska, Russland, Südkorea, Indien über den Nahen Osten zurück in Richtung Belgien. Den letzten Zwischenstopp hatte sie im hessischen Egelsbach eingelegt.

Zara Rutherford will Astronautin werden

Rutherford wollte die erste Frau werden, die die Welt in einem Ultraleichtflugzeug umrundet hat. Zudem wollte sie die jüngste Frau werden, die den Flug um die Welt alleine unternommen hat. Bislang hält die US-Amerikanerin Shaesta Waiz den Weltrekord, die im Alter von 30 Jahren allein den Planeten umflog. Männlicher Rekordhalter ist ein 18-Jähriger. Für Rutherford ist das auch ein Zeichen der Ungleichheit zwischen den Geschlechtern. Nach Angaben von Guinness World Records wird nun geprüft, ob Rutherfords Rekordversuche erfolgreich waren und alle notwendigen Belege vorliegen.

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Mit ihrem Flug wolle sie Mädchen und junge Frauen dazu ermutigen, ihre Träume zu verfolgen, schreibt die 19-Jährige auf ihrer Homepage. Sie hofft zudem, sie für Naturwissenschaft und Luftverkehr zu begeistern. Rutherford selbst kündigte vor ihrer Reise an, anschließend Informatik und Elektroingenieurwesen studieren zu wollen - mit dem Ziel, Astronautin zu werden.

RND/dpa

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