Riesige Fundgrube von Weltkriegswaffen: Straßensperrung in Leipzig bleibt

Auf dem Grundstück Lehnitzstraße 73 in Oranienburg werden zwei Weltkriegsbomben vermutet.

Im Elster-Saale-Kanal lagen viele Weltkriegswaffen lange unentdeckt (Symbolbild).

Die Teilstrecke der Merseburger Straße, die über den Elster-Saale-Kanal verläuft, bleibt voraussichtlich noch bis mindestens 31. März gesperrt. Das meldet die „Leipziger Volkszeitung“ (LVZ). Die Straße ist bereits seit dem 6. Dezember 2021 wegen Kampfmittelbergung gesperrt. Da immer mehr Waffen auftauchen, rückt das Ende der Bergung in immer weitere Ferne.

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Genauigkeit und Sicherheit gehen vor Schnelligkeit

Bisher wurden bereits 36 Panzerfäuste, 42 Waffen, 114 Handgranaten, 182 Gewehrgranaten, fünf Stabbrandbomben, 12.000 Schuss Handwaffenmunition sowie 31 verschiedenste Waffenteile geborgen. Die Situation erfordere ein behutsames Vorgehen, da die Explosion eines alten Sprengstoffs eine Kettenreaktion auslösen könnte. Genauigkeit und Sicherheit würden daher vor Schnelligkeit gehen, erklärt ein Sprecher des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts Elbe der LVZ.

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Die Umleitung über die B186 bleibt also vorerst bestehen. Allerdings gilt die Straßensperrung nur, während die Spezialkräfte unter der Brücke im Einsatz sind: Montag bis Donnerstag, zwischen 5 und 15 Uhr.

RND/ceh

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