Wieder ein Bootsunglück mit Flüchtenden

Segelschiff sinkt vor Griechenland: Mindestens fünf Kinder unter Toten

Suche nach Vermissten.

Suche nach Vermissten.

Nach dem Untergang eines Segelschiffs mit Migranten vor Griechenland ist am Donnerstag noch nach 34 Vermissten gesucht worden. Unter den bestätigten 22 Toten waren mindestens fünf Kinder und sechs Frauen, wie die Küstenwache mitteilte. Es gab bislang nur zwölf Überlebende.

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Das Schiff war am Dienstag im Gewässer zwischen den Inseln Euböa und Andros gesunken. Überlebende berichteten, dass sich an Bord ihres Segelschiffs etwa 68 Menschen befunden hätten. Sie seien in Izmir an der Küste der Türkei gestartet. Das Schiff sei in der stürmischen See gekentert.

Weitere Suchaktionen laufen

Eine weitere Such- und Rettungsaktion dauerte seit Montag vor der Küste der ostägäischen Insel Samos an. Dort wurden noch sieben Menschen vermisst, nachdem ein Schlauchboot mit Migranten gekentert war. Vier Überlebende wurden am Montag aus dem Boot gerettet. Die Küstenwache teilte mit, ein an der Suchaktion beteiligtes Frachtschiff habe eine Leiche in griechischen Hoheitsgewässern gefunden.

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Tausende Menschen auf der Flucht vor Krieg und Armut in Afrika, Asien und im Nahen Osten versuchen jedes Jahr über Griechenland die EU zu erreichen. Viele versuchen von der Türkei aus das Meer zu nahegelegenen griechischen Inseln zu überqueren. Sie nutzen dazu Boote, die häufig nicht für die gefährliche Überfahrt taugen.

RND/AP

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