Sexueller Missbrauch einer Zwölfjährigen in Regionalzug – Verdächtiger in U-Haft

In einem Regionalexpress soll der 34-jährige Tatverdächtige die Zwölfjährige sexuell missbraucht haben.

In einem Regionalexpress soll der 34-jährige Tatverdächtige die Zwölfjährige sexuell missbraucht haben.

Freiburg. Nach dem sexuellen Missbrauch eines zwölf Jahre alten Mädchens in einem Regionalzug bei Freiburg hat die für den Bahnverkehr zuständige Bundespolizei einen 34-Jährigen festgenommen. Gegen den Mann sei Haftbefehl erlassen worden, teilte die Bundespolizei am Donnerstag mit. Er sitze in Untersuchungshaft. Der gambische Staatsangehörige stehe in dringendem Verdacht, die Zwölfjährige am Sonntag in einem Regionalexpress zwischen Freiburg und Müllheim (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) sexuell missbraucht zu haben. Zu einer Vergewaltigung ist es nach Angaben der Badischen Zeitung offenbar nicht gekommen.

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Die Bundespolizei hatte nach der Tat eine Ermittlungsgruppe aus acht Beamten gebildet und war dem Verdächtigen auf die Spur gekommen. Er wurde am Donnerstag festgenommen.

Mutter des Mädchens startete Privatfahndung bei Facebook

Kurz nach dem Vorfall am Sonntag hatte die Mutter der Zwölfjährigen einen Fahndungsaufruf auf Facebook gepostet, der sich innerhalb kürzester Zeit sehr weit verbreitete, wie die Badische Zeitung berichtete. Unter anderem sollen Fotos eines dunkelhäutigen Manns zu sehen gewesen sein, der auf einem Sitz im Großraumabteil des Regionalzuges zu sehen war. Inzwischen habe die Mutter den Beitrag gelöscht – vermutlich auch, weil die Polizei Freiburg daraufhin vor einer solchen Privatfahndung eindringlich warnte. Die Veröffentlichung von Porträtfotos ohne Einverständnis des Abgebildeten sei eine Straftat und auch das Teilen solcher Inhalte sei problematisch.

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Letztlich aber hätten genau diese Fotos zur Festnahme verholfen, heißt es im Bericht weiter. „Die Bilder waren ein Anhaltspunkt, die zur Ermittlung des Tatverdächtigen geführt haben“, bestätigte eine Polizeisprecherin der Zeitung. Wo er gefasst wurde, teilte die Bundespolizei nicht mit.

Von RND/dpa

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