So diskriminierend reagiert Rossmann auf Rassismus-Vorwurf

Rossmann hat Ärger mit einem diskriminierenden Facebook-Post.

Rossmann hat Ärger mit einem diskriminierenden Facebook-Post.

Berlin. Das, was eine Kundin an der Kasse einer Rossmann-Filiale in Berlin erlebte, brachte sie so auf, dass sie die Geschichte auf der Facebookseite des Unternehmens postete.

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Eine asiatisch aussehende Kundin wollte Babymilchpulver kaufen und wurde dabei von einer Kassiererin „menschenverachtend und diskriminierend“ behandelt, heißt es in dem Bericht. „Sie wollte durch Coupons etwas Geld sparen. Nur legte sie anscheinend zwei Packungen einer anderen Sorte der Marke aufs Band. Die Kassiererin war ungehalten, laut und aggressiv darin, der Kundin, die nur holprig Deutsch sprach, verständlich zu machen, sie dürfe nur genau das Produkt kaufen, was auf dem Coupon abgebildet war, und auch nur eine einzige Packung davon.“

Anschließend hätte die Rossmann-Mitarbeiterin die Kundin regelrecht eingeschüchtert und zu einer Kollegin gesagt: „Merk dir mal das Gesicht, die kommt bestimmt wieder. Und nimm mal die Coupons vom Regal, sonst nimmt die sich die mit.“

Rossmann reagierte prompt auf den Vorwurf. Der Post sorgte allerdings für noch mehr Unmut, als das Verhalten der Kassiererin.

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So reagierte Rossmann auf die Beschwerde.

So reagierte Rossmann auf die Beschwerde.

Das Social-Media-Team verlinkte ein Artikel des Portals „Stern“ mit dem Hinweis: „Vielen dank für dein Feedback. Das Verhalten der Kassiererin hat sicherlich hiermit zu tun.“ In dem Artikel „Wie Chinas Durst nach Babymilch deutsche Supermarkt-Regale leerfegt“ vom 21. Januar 2016 geht es um Hamsterkäufe chinesischer Kunden bei deutschen Drogerien. Die Facebook-Nutzer reagierten empört auf dieses Abtun.

Rossmann entschuldigte sich daraufhin für die „vollkommen unpassende Reaktion“ des Social-Media-Teams. Das hätte nicht so geschehen dürfen, erklärte das Unternehmen.

Von RND/abr

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