Bild hängt inzwischen wieder

Suppenwurf auf Van-Gogh-Gemälde: Klimaaktivistinnen bekennen sich nicht schuldig

Zwei Klimaaktivistinnen warfen am Freitag Tomatensuppe auf ein „Sonnenblumen“-Gemälde von Van Gogh.

Zwei Klimaaktivistinnen warfen am Freitag Tomatensuppe auf ein „Sonnenblumen“-Gemälde von Van Gogh.

London. Nach dem Wurf von Tomatensuppe auf ein Gemälde des Künstlers Vincent van Gogh sind zwei Klimaaktivistinnen in London vor Gericht erschienen. Die beiden Frauen im Alter von 20 und 21 Jahren wurden am Samstag der Sachbeschädigung beschuldigt. Eine dritte Frau muss sich vor Gericht verantworten, weil sie ein Schild am Hauptsitz der Londoner Polizei im Stadtzentrum mit Farbe besprüht hatte. Die drei Frauen erklärten sich in kurzen Anhörungen vor dem Westminster Magistrates‘ Court für nicht schuldig.

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Demonstranten der Klimaschutzgruppen Extinction Rebellion und Just Stop Oil, die die britische Regierung auffordern, neue Öl- und Gasprojekte zu stoppen, veranstalteten am Freitag eine Reihe von Protestaktionen in London. Zwei Aktivistinnen von Just Stop Oil spritzten Tomatensuppe auf eines der berühmten „Sonnenblumen“-Gemälde von Van Gogh und klebten sich an die Wand der Nationalgalerie.

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Ölgemälde wurde nicht beschädigt

Staatsanwältin Ola Oyedepo sagte, die beiden hätten das Ölgemälde, das von einer Glasplatte geschützt wird, nicht beschädigt, aber am Rahmen sei ein Schaden entstanden. Das Bild, eine von mehreren Versionen der „Sonnenblumen“, die Van Gogh in den späten 1880er Jahren malte, wurde gereinigt und am Freitagnachmittag wieder an seinen Platz in der Nationalgalerie gehängt.

Bezirksrichter Tan Irkam ließ die Frauen gegen Kaution frei, unter der Bedingung, dass sie an einem öffentlichen Ort keine Farbe oder klebrige Substanzen bei sich tragen. Die Polizei nahm im Zusammenhang mit den Protesten vom Freitag 28 Menschen fest, 25 weitere wurden gegen Kaution auf freiem Fuß belassen.

Just Stop Oil hat mit seinen Angriffen auf Kunstwerke in Museen sowohl Aufmerksamkeit als auch Kritik ausgelöst. Im Juli klebten sich Aktivisten an Leonardo da Vincis „Letztes Abendmahl“ in der Londoner Royal Academy of Arts und an ein Gemälde John Constables in der Nationalgalerie.

RND/AP

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