Terror-Storch Ronny ist zurück

Ronny hackte mit seinem langen spitzen Schnabel immer wieder auf Autos ein.

Ronny hackte mit seinem langen spitzen Schnabel immer wieder auf Autos ein.

Glambeck. Glambecks bekanntester Untermieter ist zurück! Wie ein Blitz aus heiterem Himmel hat Ronny dieser Tage in dem 130-Seelen-Örtchen im Löwenberger Land zur Landung angesetzt. Einwohner wollen den Storch kurz vor Ostern zum ersten Mal gesichtet haben, heißt es in der "Märkischen Allgemeinen". Seither ist das Langbein das bestimmende Thema im Ort, denn die Erinnerungen an seinen Aufenthalt im vergangenen Jahr sind noch nicht verblasst. Dafür hat Ronny mit seinem aufmüpfigen Verhalten gesorgt.

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Von früh bis spät hielt er seinerzeit nach Autodächern und Fensterscheiben Ausschau und hackte mit seinem langen spitzen Schnabel darauf ein. Das hat ihm solche Bezeichnungen wie Terror-, Problemstorch oder auch Bösewicht eingebracht. Nicht wenige Glambecker atmeten auf, als Ronny im Frühherbst den Abflug machte.

Was führt Ronny dieses Jahr im Schilde?

Was führt Ronny dieses Jahr im Schilde?

Ronny – ein Rumtreiber, der gern an die Scheibe klopft

Da Ronny als Rumtreiber gilt – beringt wurde er auf Hiddensee und hielt sich danach unter anderem in Wall (Ostprignitz-Ruppin), in Grebs (Ludwigslust) sowie in Glambecks Nachbarort Grieben auf – hatten einige Leute die Hoffnung, der Storch würde sich dieses Jahr eine neue Bleibe suchen. Weit gefehlt. Zwar hat noch niemand den Ring an Ronnys Bein entziffern können, weil der Storch diesen schlichtweg vollgeschi ... hat, doch Hildegard Peltzer-Blase und ihr Mann Horst aus Glambeck sind sich sicher: Es ist Ronny! „Heute vor einer Woche hat er bei uns plötzlich an die Scheibe geklopft“, erzählte Horst Blase am Donnerstag. Gerade so, wie er es im Vorjahr so häufig getan habe.

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Außerdem stolziere er auf denselben Wegen durch ihren Garten und um die dortige Grillhütte herum, ergänzt Hildegard Peltzer-Blase. Die Ortsvorsteherin und ihr Mann freuen sich über den „Sommergast“. „Ich finde das gigantisch“, sagt Horst Blase. Wer könne beim Sitzen in der Veranda schon auf einen Storch blicken, der an die Scheibe klopft oder durch den Garten stolziert. Und die kleinen Kratzer im Fensterglas? „Na und? Die sieht doch kaum jemand“, winkt Horst Blase ab.

Der verrückte Storch Ronny klopft auch in diesem Jahr wieder an der Tür.

Der verrückte Storch Ronny klopft auch in diesem Jahr wieder an der Tür.

Terrorstorch bei Kampf um seine Unterkunft verletzt

Etwas ist allerdings anders als im Vorjahr. Ronny steht oft nur auf einem Bein und hinkt. Eine Verletzung, die er sich bei dem Gefecht mit einem Nebenbuhler zugezogen hat. Als es sich Ronny nämlich in seiner vorjährigen Unterkunft gemütlich machen wollte, war das Nest auf dem Dach der altehrwürdigen Dorfkirche bereits besetzt. Das folgende Duell konnte Ronny zwar für sich entscheiden, allerdings nur auf Kosten eines angeschlagenen Beines. Ob ihn das in diesem Jahr daran hindern wird, erneut auf Autodächer zu fliegen und diese mit seinem Schnabel zu malträtieren, darf bezweifelt werden. Im Dorf wird erzählt, dass er seine Visitenkarte bereits wieder auf einem Fahrzeug in Glambeck hinterlassen hat.

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Von RND/dpa

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