Nach Unglück bei Garmisch-Partenkirchen

Überblick: Tödliche Bahnunfälle in Deutschland

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In Eschede war am 3. Juni 1998 der ICE „Wilhelm Conrad Röntgen" wegen eines gebrochenen Radreifens aus den Gleisen gesprungen und an einer Brücke zerschellt. 101 Menschen kamen bei der Katastrophe ums Leben.

Garmisch-Partenkirchen. Schwere Unfälle mit Toten wie jetzt bei Garmisch-Partenkirchen sind hierzulande vergleichsweise selten. Eine Auswahl:

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  • Februar 2022: Zwei S-Bahnen stoßen in Schäftlarn bei München auf eingleisiger Strecke frontal zusammen. Ein Fahrgast kommt ums Leben, 18 Menschen werden verletzt.
  • Mai 2018: Bei Aichach in Bayern fährt eine Regionalbahn ungebremst in einen stehenden Güterzug. Zwei Menschen werden getötet, 14 verletzt. Ursache: menschliches Versagen.
  • Februar 2016: In Bad Aibling (Bayern) sterben zwölf Menschen, als zwei Nahverkehrszüge auf eingleisiger Strecke ineinander krachen. Es gibt Dutzende Verletzte. Ein Fahrdienstleiter muss in Haft.
  • April 2012: Eine Regionalbahn stößt bei Offenbach (Hessen) mit einem Baukran-Zug zusammen. Drei Menschen werden getötet, 13 verletzt.
  • Januar 2011: Zehn Menschen sterben, als ein Nahverkehrszug bei Oschersleben in Sachsen-Anhalt mit einem Güterzug zusammenstößt. Ein Lokführer hatte zwei Haltesignale überfahren.
Schweres Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen: Mehrere Tote und 30 Verletzte

Den Angaben zufolge war der vollbesetzte Zug von Garmisch in Richtung München unterwegs, als er bei Burgrain aus noch unbekannter Ursache entgleiste.

  • September 2003: Beim Zusammenprall zweier Regionalbahnen in Thüringen stirbt eine Frau. 28 Menschen werden bei dem Unglück auf eingleisiger Strecke zwischen Bad Berka und Weimar verletzt.
  • Juni 2003: Bei Schrozberg in Baden-Württemberg stoßen zwei Regionalzüge zusammen, sechs Menschen sterben. Ein Fahrdienstleiter wird zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.
  • Februar 2000: In einer Baustelle des Bahnhofs Brühl bei Köln entgleist der Nachtexpress von Amsterdam nach Basel an einer Weiche.Bilanz: Neun Tote, 149 Verletzte.
  • Juni 1998: Nach dem Bruch eines Radreifens entgleist in Eschede (Niedersachsen) bei Tempo 200 ein ICE und zerschellt an einer Straßenbrücke. 101 Menschen sterben.
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Bei dem Zugunglück bei Garmisch-Patenkirchen am Freitagmittag waren vier Menschen getötet und etwa 30 verletzt worden, 15 davon schwer. Aus bislang ungeklärter Ursache war die Regionalbahn entgleist, drei Waggons kippten um.

RND/dpa

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