Er wurde nur zwei Jahre alt

Trauer im Rostocker Zoo: Gorillajunge Moyo trotz Operation gestorben

Mutter Zola und Sohn Moyo beim ersten Geburtstag des Gorilla-Nachwuchses im Freigelände des Zoos in Rostock.

Mutter Zola und Sohn Moyo beim ersten Geburtstag des Gorilla-Nachwuchses im Freigelände des Zoos in Rostock.

Rostock. Der zweijährige Gorillajunge Moyo ist in der Nacht auf Montag nach einer Operation gestorben. Das im Zoo Rostock geborene Jungtier habe an schweren Darmwandveränderungen gelitten, teilte der Zoo am Dienstag mit. „Die Gorillagruppe konnte am Montag Abschied vom kleinen Moyo nehmen. Auch das Zooteam ist traurig und bestürzt über den Tod des kleinen fröhlichen Gorillajungen“, sagte Zoodirektorin Antje Angeli.

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Aufgefallen war die Erkrankung den Angaben zufolge bereits im März, als Moyo plötzlich das Essen verweigerte. Nach umfangreichen Untersuchungen wurde die Diagnose gestellt und Moyo in der vergangenen Woche in der Tierklinik Rostock am Darm operiert. Dem Zoo zufolge starb er trotz der Bemühungen aufgrund der Veränderungen im Darm und daraus folgenden Erkrankungen anderer Organe.

Durch weitere histologische Untersuchungen will man weitere Klarheit über den Verlauf der letztlich tödlichen Erkrankung bekommen. Nach Moyos Tod leben im Zoo Rostock noch acht Gorillas in zwei Gruppen.

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RND/dpa

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