Vierjähriger stirbt an der Grippe, weil seine Mutter Impfgegnern im Internet glaubt

Ein Vierjähriger starb, weil seine Mutter ihn nicht impfen lassen wollte. (Symbolbild)

Ein Vierjähriger starb, weil seine Mutter ihn nicht impfen lassen wollte. (Symbolbild)

Der vierjährige Najee Jr. aus dem US-Bundesstaat Colorado starb an der Grippe, weil seine Mutter einer Impfgegnergruppe im Internet glaubte, statt ihm ein Medikament gegen das Influenzavirus zu geben, wie die „Daily Mail“ berichtet. Experten warnen bereits seit Jahren davor, dass in den sozialen Medien medizinische Falschinformationen verbreitet werden, die sogar zum Tod führen können. Diese Warnung hat sich nun ein weiteres Mal bewahrheitet.

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Bei drei von ihren insgesamt vier Kindern wurde vom Arzt das Grippevirus festgestellt. Der verordnete daraufhin der ganzen Familie die Einnahme des Grippemedikaments Tamiflu. Doch Najees Mutter war unsicher wegen der Nebenwirkungen und fragte in einer Facebook-Gruppe namens Stop Mandatory Vaccination (zu Deutsch: „Stoppt die Impfpflicht“) nach, was sie machen solle. Dort riet man ihr zu einer Behandlung mit Muttermilch, Thymian und Holunderbeeren. Sie löste das Medikamentenrezept nicht ein.

Impfgegnergruppe mittlerweile geschlossen

Am vergangenen Sonntag fand die Mutter ihren Vierjährigen mit hohem Fieber leblos im Bett liegend. Sie rief den Notarzt. Im Krankenhaus wurde festgestellt, dass der Junge sich mit dem Influenzavirus-B-Erreger angesteckt hat. Vier Tage später starb Najee. Die Gruppe Stop Mandatory Vaccination, an die sich die Mutter von Najee gewandt hatte, wurde mittlerweile von Facebook geschlossen.

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RND/kiel

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