Waldbrände in den USA: Erschreckende Bilder zeigen das ganze Ausmaß

Die Waldbrände in den USA werden durch starke Winde immer wieder angefacht.

Die Waldbrände in den USA werden durch starke Winde immer wieder angefacht.

Heftige Waldbrände sorgen im Westen der USA weiter für Zerstörung und Schrecken bei den Einwohnern. Mehr als ein Dutzend Menschen sind bereits in den Flammen umgekommen. Große Waldgebiete sind zerstört worden. Asche und Rauch färben die Luft orangerot.

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Der bereits seit Mitte August wütende Waldbrand in Nordkalifornien hat sich auf eine Rekordfläche von mehr als 1906 Quadratkilometer Land ausgeweitet. Damit ist das sogenannte August-Complex-Feuer im Bezirk Mendocino County das flächenmäßig größte in der jüngeren Geschichte Kaliforniens, wie die Feuerwehr am Donnerstag (Ortszeit) mitteilte.

Doch nicht nur in Kalifornien wüten die Feuer – auch die nördlich von Kalifornien liegenden Westküstenstaaten Oregon und Washington sind betroffen. Mehr als 3600 Quadratkilometer Land stehen allein in Oregon derzeit in Flammen.

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Bisher seien geschätzte 500.000 Menschen in Sicherheit gebracht worden, teilte der Katastrophenschutz der Regierung des Bundesstaates am Donnerstagabend in einer Mitteilung mit. Den Angaben zufolge würden sonst in dem US-Bundesstaat im gesamten Jahr durchschnittlich nur 2000 Quadratkilometer abbrennen.

Laut US-Sender CNN kamen in den drei Staaten insgesamt 15 Menschen ums Leben. Die Zeitung “USA Today” berichtete, bei Bränden in einem Dutzend Staaten im Westen der USA seien mindestens 23 Menschen gestorben. In einem Brandgebiet im kalifornischen Bezirk Butte County knapp 300 Kilometer nördlich von San Francisco wurden am Donnerstag sieben Leichen gefunden. Schon am Mittwoch waren Einsatzkräfte in der Region auf drei verkohlte Leichen gestoßen.

Kampf gegen die Flammen: Fortschritte in Kalifornien

Im wochenlangen Kampf gegen die Flammen zeichnen sich zumindest in Kalifornien aber auch Fortschritte ab. Drei große Feuerkomplexe rund um San Francisco waren am Donnerstag fast gänzlich eingedämmt. Doch die Westküstenmetropole war weiter in dichten Rauch gehüllt. Starke Winde trugen Asche aus anderen Waldbrandgebieten in viele Teile Kaliforniens und verdunkelten den Himmel.

Die Behörde für Luftqualität warnte vor starker Rauchbelastung. Die Experten riefen für manche Gebiete in Kalifornien zeitweise die höchste Warnstufe aus: “hazardous”, auf Deutsch “gefährlich”.

Die Brände in Butte County tobten in der Nähe der Ortschaft Paradise, die im November 2018 von dem sogenannten Camp Fire fast völlig zerstört worden war. 85 Menschen starben damals, Zehntausende wurden obdachlos.

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RND/jj/dpa

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