Waldbrand in Kalifornien breitet sich rasant aus - bereits doppelt so groß wie Frankfurt

Das Creek-Feuer brennt entlang des Highway 168 in der Nähe von Alder Springs. In ganz Kalifornien waren laut einem Lagebericht der Feuerwehr von Sonntag zuletzt mehr als 14 800 Einsatzkräfte damit beschäftigt, 23 größere Brände einzudämmen.

Das Creek-Feuer brennt entlang des Highway 168 in der Nähe von Alder Springs. In ganz Kalifornien waren laut einem Lagebericht der Feuerwehr von Sonntag zuletzt mehr als 14 800 Einsatzkräfte damit beschäftigt, 23 größere Brände einzudämmen.

San Francisco. Im US-Bundesstaat Kalifornien breitet sich ein gefährlicher Wald- und Buschbrand mit dramatischer Geschwindigkeit aus. Bis Dienstagmorgen (Ortszeit) hatte der Brand des sogenannten Creek Fires der Feuerwehr zufolge bereits eine Fläche von rund 550 Quadratkilometern erfasst - etwa doppelt so viel wie noch am Wochenende. Zum Vergleich: Das entspricht mehr als der doppelten Fläche der Stadt Frankfurt. Das Feuer war am Freitag ausgebrochen.

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Der Brand südöstlich von San Francisco im Sierra National Forest habe bereits 45 Häuser zerstört und bedrohe inzwischen 5300 Gebäude, hieß es von der Feuerwehr des Bezirks Fresno. Knapp 1100 Feuerwehrleute, neun Helikopter sowie zahlreiche Löschflugzeuge waren im Einsatz. Bislang sei der Brand zu null Prozent unter Kontrolle, erklärte die Feuerwehr. Am Wochenende waren mehr als 200 Urlauber mit Hubschraubern von einem Campingplatz in dem Wald in Sicherheit gebracht worden, weil die Zufahrtsstraße nicht mehr befahrbar war.

Im Westküstenstaat Kalifornien sind bei zahlreichen Bränden dieses Jahr bereits 8100 Quadratkilometer Land Opfer der Flammen geworden. Derzeit waren rund 14 000 Feuerwehrleute bei verschiedenen Bränden im Einsatz, wie die Feuerwehr am Montag mitteilte.

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RND/dpa

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