Forderung nach Rettungspaket

Wegen steigender Kosten: Vielen Tierheimen droht das Aus

Zum Welttierschutztag am 4. Oktober warnt der Deutsche Tierschutzbund vor einem „Kollaps“ vieler Tierheime durch extreme Kostensteigerungen (Archivbild).

Zum Welttierschutztag am 4. Oktober warnt der Deutsche Tierschutzbund vor einem „Kollaps“ vieler Tierheime durch extreme Kostensteigerungen (Archivbild).

Bonn. Zum Welttierschutztag am 4. Oktober warnt der Deutsche Tierschutzbund vor einem „Kollaps“ vieler Tierheime durch extreme Kostensteigerungen. „Deutschlandweit sind Einrichtungen des praktischen Tierschutzes in ihrer Existenz bedroht“, erklärte der Verband am Samstag in Bonn. Jahrelang hätten sich Politik und Verwaltung darauf ausgeruht, dass private Vereine, Spender und ehrenamtlich Engagierte mit ihrem Geld, ihrer Zeit und ihrem Einsatz den praktischen Tierschutz alleine stemmten, kritisierte Verbandspräsident Thomas Schröder. „Angesichts steigender Energie- und Futterkosten, höherer Tierarztgebühren und des erhöhten Mindestlohns ist das nicht länger leistbar.“

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„Es braucht dringend ein Rettungspaket, damit die Tierheime den Winter überstehen“, forderte Schröder. Nach einer Umfrage des Tierschutzbundes erwarten die mehr als 740 Mitgliedsvereine eine Steigerung ihrer Gesamtkosten um 23 Prozent. Am stärksten ist der erwartete Kostenanstieg demnach mit rund 130 Prozent bei den Energiekosten. Dies sei eine kaum zu bewältigende Herausforderung.

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Der Verband wies darauf hin, dass viele Tierheime infolge der Corona-Krise mit vermehrten Abgaben von Tieren zu kämpfen hatten, die während der Pandemie „unüberlegt angeschafft“ wurden. Als Folge der steigenden Energiekosten befürchteten die Tierheime zudem vermehrte Abgaben exotischer Wildtiere wie Reptilien, bei deren Haltung Hilfsmittel mit hohem Energiebedarf nötig seien.

RND/epd

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