Zahlreiche Verletzte bei Massenpanik im Central Park

Rund 60.000 Menschen feiern das Global Citizen Festival im New Yorker Central Park.

Rund 60.000 Menschen feiern das Global Citizen Festival im New Yorker Central Park.

New York. Eine umstürzende Polizeiabsperrung hat bei einem Konzert im New Yorker Central Park eine Massenpanik ausgelöst. Vor der Bühne rannten Tausende Menschen auseinander, weil sie wegen des Geräusches Angst vor etwaigen Gewehrschüssen hatten, teilten die Behörden mit. Alle Menschen seien in Sicherheit, hieß es wenig später. Rund 60.000 Menschen waren für das achtstündige sogenannte Global Citizen Festival in die Parkanlage gekommen. Es traten Popstars wie Cardi B, Janet Jackson und John Legend auf.

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Das Festival war bereits in vollem Gange, die Menschenmassen feierten. Kurz vor 20 Uhr fiel plötzlich ein Polizeizaun um. Das klappernde Geräusch versetzte viele Zuschauer in Angst und Schrecken. 15 Menschen wurden bei der auftretenden Massenpanik leicht verletzt. Verantwortliche betraten anschließend die Bühne und gaben Entwarnung.

Festival mit sozialpolitischen Themen

Das bereits seit dem Nachmittag laufende Fest war von sozialpolitischen Themen geprägt. Der demokratische Gouverneur von New York, Andrew Cuomo, und der republikanische Senator Jeff Flake riefen die Zuschauer auf, sich politisch zu engagieren. Die frühere First Lady Michelle Obama wurde per Video zugeschaltet und forderte, die Zuschauer sollten sich für die Kongresswahlen im November registrieren.

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Andere Promis forderten sie auf, ihre Kongressmitglieder anzurufen und ihre Meinung über den umstrittenen Richterkandidaten für den Obersten US-Gerichtshof, Brett Kavanaugh, kundzutun. Bevor man eine Person an den Supreme Court lasse, um dort Recht zu sprechen, müsse sichergestellt werden, dass Gerechtigkeit erfolge, sagte Gouverneur Cuomo. Kavanaugh wird von mehreren Frauen des sexuellen Fehlverhaltens beschuldigt. Auf politischen Druck ist eine Überprüfung der Vorwürfe durch das FBI eingeleitet worden. Dennoch könnte es in gut einer Woche zu einer Senatsabstimmung über die Personalie kommen.

Von RND/ap/lf

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